Datenschutzerklärung
Stand: 17. Oktober 2026
1. Verantwortlicher
IEX Labs UG (haftungsbeschränkt), Talstraße 27, 94209 Regen, Deutschland, vertreten durch den Geschäftsführer Amadeus Lederle. E-Mail: info@iexlabs.com.
2. Das Wichtigste in Kürze
- NavX4 ist ohne Konto und ohne Anmeldung nutzbar.
- Statistik (Google Analytics) läuft nur im Web und nur, wenn du im Cookie-Banner ausdrücklich zustimmst; ohne Zustimmung lädt die Website nichts von Google. Werbe-Tracking gibt es nicht.
- Nur wenn du es erlaubst, sucht ML Kit von Google in der Android-App auf deinem Gerät nach Gesichtern auf deinen Fotos, damit du sie vor dem Hochladen verwischen kannst. Das Bild verlässt dafür das Gerät nicht; Google erhält aber Diagnosedaten samt einer Kennung des Geräts oder der Installation. Ohne deine Einwilligung startet die App ML Kit nicht; App-Fassungen bis 0.44.0 fragen noch nicht vorher (Abschnitt 5t).
- Standortdaten werden nur nach deiner ausdrücklichen Freigabe im Browser bzw. in Android verwendet; planen und die Karte nutzen kannst du auch ohne diese Freigabe.
- Deinen Standort sehen andere Menschen nur, wenn du ihn selbst teilst. Live geschieht das mit der Standortfreigabe in einer gemeinsamen Tour, die du je Tour einzeln einschaltest; die Teilnehmer sehen dann nur deine letzte Position, keine Wegstrecke, und sie wird gelöscht, sobald du die Freigabe beendest, die Tour verlässt oder die Tour endet, spätestens aber gut eine Stunde, nachdem sie zwölf Stunden alt ist (Abschnitt 8a). Außerdem mit „Fahrt per Link teilen“ (Abschnitt 5r), über den Gruppenfunk ohne Netz (Abschnitt 5s) und mit einem Hilferuf in einer Tour, auch dem nach einem erkannten Sturz, wenn du die Sturzerkennung eingeschaltet hast (Abschnitt 8a). Orte, die du selbst zeigst, etwa den Aufnahmeort eines Fotos, den Ort eines Beitrags oder einer Problemmeldung an einem Track und öffentliche Orte, sehen andere so, wie du sie freigibst (Abschnitte 8a und 9).
- Eine Fahrt geht erst an dein Konto, wenn du in der Android-App vor der ersten Fahrtmeldung zugestimmt hast – mit der gefahrenen Linie, auf rund zehn Meter vereinfacht. Du kannst die Zustimmung jederzeit zurücknehmen und jede Fahrt samt Linie einzeln löschen (Abschnitte 5 und 8a).
- Mit Konto speichern wir mehr: Fahrten, Punkte, Erfolge, Freundschaften, Clubs, Fotos. Abschnitt 8a zählt jede Kategorie auf; Abschnitt 9 sagt, wie du alles wieder loswirst.
- Routing und Adresssuche laufen über unsere eigenen Server in Deutschland.
- Das Cockpit der Android-App verarbeitet Benachrichtigungen, Medien, Fahrzeug-, Reifendruck- und Kameradaten nur auf deinem Gerät; Fahrzeugwerte aus deiner eigenen Home-Assistant-Instanz holt die App direkt dort ab, ohne unseren Server. Fürs Wetter geht nur ein grob gerundetes Rasterfeld an unseren Server, und das Wetter lässt sich ausschalten (Abschnitt 5a).
- Die Blitzerwarnung der Android-App ist werkseitig aus. Eingeschaltet rechnet sie auf deinem Gerät; Positionen werden dafür weder gespeichert noch übertragen (Abschnitt 5b).
- Führt die Android-App eine importierte GPX-Datei mit Abbiegehinweisen, geht die Linie der Datei zum Rechnen an unseren Server und wird danach verworfen; Kurvenführung und Warnungen rechnet die App selbst (Abschnitt 5c).
- Suchst du Orte in der Nähe (Tanken, Essen, Unterkunft …) oder nutzt Auto-POI, lädt die App bzw. der Browser Kacheln mit Orten von unserem Server – ohne Standort und ohne Kennung; gesucht wird auf deinem Gerät (Abschnitt 5f).
3. Hosting und Server-Protokolle
navx4.app wird auf eigenen Servern bei der IONOS SE (Deutschland) betrieben. Beim Aufruf der Seite verarbeitet der Webserver technisch bedingt deine IP-Adresse sowie Datum, Uhrzeit und die abgerufene Ressource in Verbindungs- und Fehlerprotokollen. Diese Daten dienen ausschließlich der Betriebssicherheit und Fehleranalyse und werden nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb).
Damit einzelne Absender die Routenberechnung nicht für alle ausbremsen, zählt der Server Routen-, Rundkurs- und Ortssuchanfragen je IP-Adresse höchstens eine Minute lang im Arbeitsspeicher; gespeichert wird die Adresse dabei nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Update-Prüfung der Android-App. Die App ruft beim Start die Datei app-version.json von navx4.app ab, um zu sehen, ob bei Google Play eine neuere Fassung bereitsteht – und jedes Mal, wenn du im Info-Bereich „Jetzt nach Updates suchen“ tippst. Dabei fallen nur die oben genannten Protokolldaten an; die App schickt keine Kennung und keine Angaben über dich oder dein Gerät mit. Die automatische Prüfung lässt sich im Info-Bereich abschalten oder auf WLAN beschränken. Installiert wird ausschließlich über Google Play. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, dir Fehlerbehebungen anzubieten).
3a. Google Analytics (nur mit Einwilligung)
Wenn du im Cookie-Banner zustimmst, verwenden wir Google Analytics 4 der Google Ireland Limited (Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland), um zu verstehen, wie NavX4 genutzt wird. Verarbeitet werden dabei unter anderem besuchte Seiten, Verweildauer, Browser und eine gekürzte IP-Adresse; Daten können an Google-Server in den USA übertragen werden (Google ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert). Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Ohne Zustimmung wird kein Google-Skript geladen. Deine Entscheidung änderst du jederzeit über „Cookies“ unten links auf der Karte; die Speicherdauer der Analytics-Daten ist auf 14 Monate begrenzt.
4. Cookies und lokale Speicherung
Ohne deine Einwilligung verwenden wir ausschließlich technisch erforderliche Cookies und Speichereinträge (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG):
- Login-Cookies (nur bei Nutzung eines IEX-Labs-Kontos): HttpOnly-Cookies mit Zugriffs- und Refresh-Token sowie kurzlebige Cookies zur Absicherung des Anmeldevorgangs (OAuth-State, PKCE). Sie sind für die Anmeldung zwingend erforderlich.
- Bedien-Cookie: merkt sich den Zustand der Seitenleiste (auf/zu).
- Geräte-Kennung (localStorage,
navx4-device-id): eine zufällig erzeugte Kennung ohne Bezug zu Name oder E-Mail. Sie hat nur noch eine Aufgabe: Routen, die eine frühere Fassung von NavX4 ohne Konto diesem Gerät zugeordnet hat, in dein Konto zu übernehmen, sobald du angemeldet deine gespeicherten Routen öffnest. Meldungen, Kommentare, Bewertungen, Tracks und neue gespeicherte Routen gibt es nur mit Konto – ihnen ordnet die Geräte-Kennung nichts zu. Der Planer schickt sie außerdem bei jeder Routenberechnung mit; die Routenberechnung wertet sie nicht aus und speichert sie nicht. Du kannst sie jederzeit über das Löschen der Website-Daten in deinem Browser entfernen. - Einwilligungs-Speicher (localStorage,
navx4-consent): merkt sich deine Cookie-Entscheidung. - Sprachwahl (localStorage,
navx4-locale): merkt sich die im Konto-Dialog gewählte Oberflächensprache (eine der zehn Sprachen der Oberfläche). Der Eintrag entsteht nur, wenn du die Sprache dort manuell umstellst; ohne Eintrag gilt die Sprache deines Browsers. Die Einstellung bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Einheiten (localStorage,
navx4-unitsundnavx4-einheiten): merken sich deine Wahl für Strecke sowie einzeln für Höhe, Tempo und Uhrzeit. Die Einträge entstehen nur durch deine Wahl im Konto-Dialog, bleiben auf deinem Gerät und werden nicht an uns übertragen. In der Android-App liegen Einheiten, die Sprache der App und der Ansagen und die Einstellungen der Update-Prüfung ebenso in den Einstellungen der App auf deinem Gerät; sie gehen nicht an uns, wohl aber wie die übrigen Einstellungen in die Android-Gerätesicherung, wenn du diese eingeschaltet hast. - Darstellung eigener Orte (localStorage,
navx4-orte-darstellung): ob der Web-Planer deine Orte auf der Karte zeigt und welche Kategorien ausgeblendet sind. Der Eintrag entsteht erst, wenn du das in der Ortsverwaltung umstellst, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Sortierung eigener Orte (localStorage,
navx4-orte-sortierung): wie der Web-Planer die Liste deiner Orte sortiert. Der Eintrag entsteht erst, wenn du die Sortierung wählst, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Store-Hinweis (localStorage,
navx4-play-hint): merkt sich, dass du den Hinweis auf die Android-App bei Google Play im Planer geschlossen hast. Der Eintrag entsteht nur durch das Schließen, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Nachtrag der Konto-Voreinstellung (localStorage,
navx4-preferences-outbox): entsteht nur mit Konto und nur dann, wenn deine Auswahl von Fahrzeug, Routenprofil und Vermeidungen uns gerade nicht erreicht hat (offline oder Serverstörung). Gespeichert wird genau diese Auswahl, damit sie nachgetragen werden kann, sobald wieder Verbindung besteht; danach wird der Eintrag gelöscht. Nach 24 Stunden verfällt er ungenutzt. Es stehen keine Positionen, keine Routen und keine Namen darin. - Kartenebenen (localStorage,
navx4-kartenebenen): merkt sich, welche zusätzlichen Kartenebenen du im Ebenen-Panel eingeschaltet hast, ihre Deckkraft und die Adressen eigener Kachelquellen (Abschnitt 6). Der Eintrag entsteht nur durch deine Wahl im Panel, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Zoomstufe am Maßstab (localStorage,
navx4-massstab-zoomstufe): merkt sich nur, ob neben dem Maßstab der Karte die Zoomstufe steht (Schalter im Ebenen-Panel). Der Eintrag entsteht nur durch deine Wahl, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Offroad-Ebene (localStorage,
navx4-wegegrad): merkt sich nur, ob du die Offroad-Ebene eingeschaltet hast (Abschnitt 6). Der Eintrag bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Farbvorlage der Karte (localStorage,
navx4-farbsicht): merkt sich, welche Farbvorlage du in der Kartenlegende gewählt hast – Standard oder eine Vorlage für Rot-Grün- oder Blau-Gelb-Sehschwäche (Abschnitt 6). Der Eintrag entsteht nur durch deine Wahl, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Geladene Dateien (localStorage,
navx4-geladene-dateien): welche Einträge deiner Bibliothek zusätzlich auf der Karte liegen (nur ihre Kennung), ob sie sichtbar sind und in welcher Farbe. Der Eintrag entsteht nur durch deine Wahl, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Darstellung der Route (localStorage,
navx4-linienstil): Farbe, Breite und Deckkraft der Route, Richtungspfeile, Größe und Namen der Wegpunkt-Marker sowie ob sie nach Steigung gefärbt wird und Entfernungsmarken zeigt. Der Eintrag entsteht nur durch deine Wahl, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. - Kartenstil (localStorage,
navx4-kartenstil): Kartenthema, Hochkontrast, Straßenfarben, Kartensprache, Maßstab sowie welche Straßen, Orte und Beschriftungen ab welcher Entfernung erscheinen. Der Eintrag entsteht nur durch deine Wahl, bleibt auf deinem Gerät und wird nicht an uns übertragen. „Wie das Gerät“ liest nur, ob dein System hell oder dunkel eingestellt ist. - Offline-Speicher (Cache Storage): speichert auf deinen Wunsch („Offline“-Schaltfläche) die geplante Route sowie Kartenkacheln entlang der Strecke lokal in deinem Browser, damit die Navigation ohne Internetverbindung funktioniert. Die Daten verlassen dein Gerät nicht und lassen sich über das Löschen der Website-Daten entfernen.
- Google-Analytics-Cookies (
_ga,_ga_*): werden ausschließlich nach deiner Zustimmung gesetzt (siehe Abschnitt 3a).
5. Standortdaten (Navigation)
Für die Navigation und die Funktion „Aktuellen Standort als Start verwenden“ fragt dein Browser dich aktiv um Erlaubnis (Geolocation-API). Ohne deine Freigabe findet kein Standortzugriff statt. Bei der Routenberechnung werden Start-, Ziel- und gegebenenfalls Zwischenkoordinaten an unseren eigenen Routing-Server übertragen und dort nur zur Berechnung der Route verarbeitet, nicht dauerhaft gespeichert. Die laufende Position während der Navigation verbleibt auf deinem Gerät. Dasselbe gilt für das Messwerkzeug im Planer: Es fragt den Standort nur, wenn du „Entfernung zu mir“ wählst, und rechnet die Entfernung auf dem Gerät. Tippst du in der Android-App auf den Ortungsknopf der Karte, folgt die Karte deinem Standort: Solange das Folgen an ist und die App sichtbar ist, liest sie den Standort etwa einmal je Sekunde, nur um die Karte nachzuführen – er bleibt auf dem Gerät und wird nicht gespeichert; ein zweiter Tipp beendet das Folgen. „Standort merken“ in den Schnellaktionen misst einmal und legt einen eigenen Ort an wie die Orte-Verwaltung (Abschnitt 8a, „Eigene Orte“). Eine eingegebene Koordinate (etwa Dezimalgrad, UTM, MGRS oder Plus Code) liest ebenfalls dein Gerät; sie geht nicht an den Ortssuchdienst. Die Freigabe kannst du jederzeit in den Browser-Einstellungen beziehungsweise in den Systemeinstellungen deines Telefons widerrufen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir angeforderten Funktion).
Abschnitte und Routenreparatur. Planst du Abschnitte mit eigenem Profil oder als Luftlinie, gehen dieselben Punkte und je Abschnitt die gewählte Art an unseren Routing-Server. Lässt du eine Route reparieren, schickt der Planer dieselbe Anfrage wie zur Berechnung an unseren Server; er rechnet die Abschnitte einzeln nach, sucht zu einzelnen Punkten den nächsten befahrbaren Weg und gibt einen Vorschlag zurück. Gespeichert wird dabei nichts – ob du den Vorschlag übernimmst, entscheidest du im Planer. Rechtsgrundlage ist auch hier Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Startkarte in Android Auto. Solange NavX4 im Auto ohne laufende Fahrt zu sehen ist, misst die Android-App etwa alle zwei Sekunden deine Position über die Ortung deines Telefons (GPS und die Netzortung von Android), um dich auf der Karte im Auto zu zeigen – nur mit deiner Standortfreigabe. Die Messung endet, sobald NavX4 die Karte im Auto nicht mehr zeichnet (spätestens, wenn NavX4 im Auto beendet wird) oder eine Fahrt beginnt. Die Position bleibt auf deinem Gerät; sie wird dafür weder gespeichert noch übertragen. Dazu merkt sich die App die gewählte Grundkarte (Standard, Relief oder Satellit) in ihren Einstellungen auf dem Gerät; wie die übrigen Einstellungen geht sie in die Android-Gerätesicherung, wenn du diese eingeschaltet hast.
Ausnahmen, bei denen ein Ortsbezug doch zu uns kommt. Erstens die Standortfreigabe in einer gemeinsamen Tour: Schaltest du sie für eine Tour ein, meldet dein Gerät deine Position an unseren Server, damit die anderen Teilnehmer dich auf der Karte sehen (siehe Abschnitt 8a). Zweitens ein Foto, das du hochlädst: Zu ihm speichern wir den Aufnahmeort, weil ein Foto ohne Ort niemandem hilft. Beides ist abschaltbar beziehungsweise löschbar; ohne dein Zutun geschieht keines von beidem. Drittens die Fahrtmeldung mit Fahrtlinie: Beendest du angemeldet eine Navi-Fahrt und hast du der Fahrtmeldung zugestimmt, schickt die App die Fahrt samt gefahrener Linie an unseren Server. Die Linie sind die Stücke der geführten Route, die du tatsächlich gefahren bist, auf rund zehn Meter vereinfacht – nicht die rohe Kette deiner GPS-Positionen und ohne Zeitstempel je Punkt. Wir brauchen sie, damit unbefestigte Kilometer nur beim ersten Mal voll zählen, und zeigen sie dir – und nur dir – als Karte der Fahrt in deiner Fahrtenhistorie (Abschnitt 8a, „Fahrtlinien"). Ohne Konto wird keine Fahrt und damit auch keine Linie übertragen. Weitere Ausnahmen beschreiben wir bei der jeweiligen Funktion, und jede setzt deine Aktion oder deinen Schalter voraus: Fahrt per Link (Abschnitt 5r), Hilferufe in Touren auch nach einem Sturz, Diebstahlschutz, Beitritt in der Nähe, eigene Orte, Termine und der Ort eines Beitrags im Feed (Abschnitt 8a) sowie ein Problem an einem Track mit deiner Position (Abschnitt 9). Nur zum Rechnen, ohne dass wir sie speichern, bekommt unser Server außerdem: die Punkte einer Routenberechnung (oben), die Linie einer Datei für die Spurführung (Abschnitt 5c), die Linie der Einbahnprüfung (Abschnitt 5l), gerundete Rasterfelder und Routenpunkte für Wetter und Gefahrenwarnung (Abschnitte 5a und 5m) sowie deine Position für „Nächste zuerst“ und die Suche nach Orten und Terminen in der Nähe (Abschnitt 8a).
Die Zustimmung zur Fahrtmeldung. Bevor die Android-App zum ersten Mal eine Fahrt an dein Konto meldet, fragt sie dich – mit dem, was dabei übertragen wird: Start- und Endzeitpunkt, Strecke, davon unbefestigt, Höhenmeter, die Route, der du gefolgt bist, und die gefahrene Linie. Bis du antwortest, bleibt die beendete Fahrt in der App auf deinem Gerät und geht nicht an uns. Sagst du „Nicht melden“, wird sie verworfen, und auch künftige Fahrten gehen nicht an uns – Punkte gibt es dann keine. Unser Server legt eine neue Fahrt nur an, wenn die App diese Zustimmung mitschickt: Schickt eine ältere App-Version, die noch nicht fragt, eine Fahrt, weisen wir sie ab, ohne etwas davon zu speichern; sie bleibt in der App auf deinem Gerät, bis du die App aktualisierst und zustimmst. Deine Antwort merkt sich die App je Konto in ihren Einstellungen auf dem Gerät, mit der Fassung des Fragetextes und dem Zeitpunkt; wie die übrigen Einstellungen geht sie in die Android-Gerätesicherung, wenn du diese eingeschaltet hast. Ändert sich, was eine Fahrtmeldung überträgt, fragt die App neu. Ändern kannst du deine Antwort jederzeit in der Fahrtenhistorie („Fahrten melden“). Die Rücknahme wirkt für alle Fahrten danach; noch nicht gemeldete verwirft die App. Was schon bei uns liegt, löschst du einzeln in der Fahrtenhistorie oder gesammelt (Abschnitt 9). Rechtsgrundlage für Übertragung und Speicherung von Fahrt und Fahrtlinie ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), für die Plausibilitätsprüfungen und den Abgleich gegen Punkte-Missbrauch unser berechtigtes Interesse (Abschnitt 8a).
5a. Cockpit der Android-App
Die Android-App hat ein Cockpit: einen Fahrbildschirm mit Anzeigen, die du selbst zusammenstellst. Bis aufs Wetter und die Fahrzeugwerte aus deiner eigenen Home-Assistant-Instanz misst oder liest dein Gerät seine Werte selbst. Eigene Anfragen ins Netz stellt das Cockpit nur fürs Wetter und – wenn du sie verbindest – an deine Home-Assistant-Instanz (beides unten) und – nur wenn du den Abgleich einschaltest – an dein Konto (Fahrerprofile, unten); daneben lädt die Karte im Cockpit ihre Kacheln wie die Karte im Planer, und startest du aus dem Cockpit eine Führung, gilt für die Routenberechnung Abschnitt 5.
Fahrerprofile und Fahrtzähler. Im Cockpit legst du bis zu sechs Fahrerprofile an (Name, Fahrzeugbezeichnung, Farbe) und richtest je Profil zwei Startseiten ein. Je Profil zählt das Cockpit zwei Tageszähler (Trip A und B: Strecke sowie Gesamt-, Fahr- und Standzeit) und die Gesamtstrecke; gezählt wird ins gerade aktive Profil. Dafür wertet es die Ortung aus, die ohnehin läuft – während der Navigation, einer Fahrtaufzeichnung oder solange das Cockpit auf dem Bildschirm ist. Eine eigene Ortung öffnet das Cockpit nur, solange es zu sehen ist oder eine Karten-Overlay-Karte mit Ortungswert auf der Karte liegt (siehe „Karten-Overlays“ unten) – beides nur, solange NavX4 auf dem Bildschirm ist; nach der Standortfreigabe fragt es erst, wenn du dort „Ortung freigeben“ tippst. Gespeichert werden Summen, Einstellungen und einzelne Zeitpunkte (etwa der letzten Zählung) – keine Positionen und keine Wege. Außerdem merkt sich das Cockpit je Profil, wann es deine Trip-Zähler automatisch zurücksetzen soll, ob dabei beide Trips genullt werden und ob nur der gewählte Trip zählt, und welche deiner gespeicherten Routen auf den Favoriten-Kacheln liegen (nur deren Kennung auf dem Gerät). Die Entfernung auf einer Favoriten-Kachel rechnet die App auf dem Gerät als Luftlinie und speichert sie nicht.
Profilfotos, Einstellungen je Profil und Gerätebericht. Einem Fahrerprofil kannst du ein Foto geben. Du wählst es über die Fotoauswahl von Android aus; NavX4 bekommt nur dieses eine Bild, keinen Zugriff auf deine übrigen Fotos und braucht dafür keine Berechtigung. Die App verkleinert es auf höchstens 512 Pixel Kantenlänge und legt es im privaten Speicher der App auf deinem Gerät ab (Ordner profilfotos, wie die Cockpit-Datei von der Android-Gerätesicherung und von der Übertragung auf ein neues Gerät ausgenommen). Es wird nicht übertragen; beim Löschen des Profils oder des Fotos löscht die App die Datei. Je Fahrerprofil hält die Cockpit-Datei außerdem die Einstellungen von Einheiten, Karte, Führung, Warnungen, GPX-Spurführung, Auto-POI und Hintergrundbetrieb sowie die Ansicht (welche Flächen und Zeilen in Hoch- und Querformat, auf dem Tablet und in Android Auto zu sehen sind); beim Wechsel des Profils tauscht die App sie auf dem Gerät aus. Unter „Version und Diagnose“ erstellt die App auf deinen Wunsch einen Gerätebericht: App- und Android-Version, Hersteller und Modell des Geräts, Sprache, ob das Gerät online ist, der Stand der Berechtigungen und der Akku-Optimierung, freier Speicher und die Zahl der Offline-Gebiete und Fahrerprofile – ohne Standort, Konto, Routen oder Profilnamen. Er bleibt auf dem Gerät, bis du ihn selbst über das Teilen-Menü von Android weitergibst oder in die Zwischenablage kopierst; NavX4 sendet ihn nicht.
Fahrerprofile im Konto (nur auf Wunsch). Ab Werk verlassen deine Fahrerprofile das Gerät nicht. Schaltest du in der Profilverwaltung oder unter Konto den Abgleich ein, überträgt die App sie an dein NavX4-Konto: je Profil Name, Fahrzeugbezeichnung, Farbe, die Einrichtung von Startseiten, Leisten und Overlays, die Trip- und Gesamtzähler (Summen, keine Positionen) und die Einstellungen je Profil (Einheiten, Karte, Führung, Warnungen, GPX-Spurführung, Auto-POI, Hintergrundbetrieb, Ansicht je Umgebung), dazu Hersteller und Modell des Geräts, damit du siehst, woher ein Stand stammt. Nicht übertragen werden: welches Profil aktiv ist, Profilfotos, Gerätekopplungen (Adressen von Adapter, Kameras, Schaltbox, CAN-Modul, Reifendrucksensoren und Tasten), App-Verknüpfungen und App-Widgets, gesammelte Benachrichtigungen und stummgeschaltete Apps sowie die Favoriten-Kacheln. Der Server speichert genau einen Stand je Konto mit Revisionsnummer und Zeitpunkt; unter navx4.app/konto/fahrerprofile kannst du im Browser Name, Fahrzeug, Farbe und Einheiten ändern. „Aus dem Konto entfernen“ (App oder Browser) löscht den Stand, die Löschung des Kontos ebenso, und der Kontoexport enthält ihn. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil du den Abgleich selbst einschaltest. Auf dem Gerät merkt sich die App außerhalb der Android-Gerätesicherung, ob der Abgleich an ist und welchen Stand sie zuletzt abgeglichen hat.
Offline-Zwischenstand der Gemeinschaft. Damit Freunde, gemeinsame Touren und Clubs auch ohne Netz zu sehen sind, legt die App die zuletzt geladenen Listen (Namen und Kennungen deiner Freunde, offene Anfragen, Touren mit Titel, Zeitpunkt und Teilnehmern, Clubs) auf dem Gerät ab – außerhalb der Android-Gerätesicherung und nur für das angemeldete Konto. Beim Abmelden löscht sie sie; übertragen werden sie nicht.
GPS-Anzeigen und Lagesensoren. Solange das Cockpit auf dem Bildschirm ist, zeigt die App Werte, die dein Gerät selbst misst: Position, Genauigkeit, Höhe, Tempo, die Uhrzeit des Satellitensignals, wie viele Satelliten das Gerät empfängt und nutzt, die Fahrtrichtung aus Kompass bzw. Bewegung, Längs- und Querneigung aus den Lagesensoren sowie Ladestand und Ladezustand des Akkus. In der Statusleiste zeigt sie außerdem Datum und Uhrzeit des Geräts, ob und worüber es mit dem Netz verbunden ist (WLAN, Mobilfunk oder kein Netz, wie Android es meldet), auf Wunsch den freien Arbeitsspeicher und statt des Ladestands den Lade- bzw. Entladestrom oder die Temperatur des Akkus, und ob gerade eine Fahrt aufgezeichnet wird. Sonnenauf- und -untergang in der Wettervorhersage rechnet die App aus deinem Standort auf dem Gerät; dafür geht nichts ins Netz. Die Missweisung für die Richtung nach geografisch Nord rechnet die App mit dem Magnetfeldmodell des Systems aus deinem letzten Standort; meldet das Gerät keine Höhe über dem Meer, rechnet sie ab Android 14 mit dem Geoidmodell des Systems um – beides auf dem Gerät. Diese Werte werden nur angezeigt, nicht gespeichert und nicht übertragen. Gespeichert wird nur, für welche Fahrzeugklasse die Nullstellung der Neigung gilt; die Nullstellung selbst liegt wie bisher bei den Einstellungen der Neigungsanzeige der App.
Kompass auf der Karte. Während der Navigation dreht die App die mitgeführte Karte, solange du stehst, nach der Blickrichtung deines Geräts – nur, wenn „Im Stand nach dem Kompass drehen“ eingeschaltet ist. Dafür liest sie Kompass und Lagesensoren des Geräts, und zwar nur, solange die Karte so mitgeführt wird; die Missweisung rechnet sie wie im Cockpit aus dem letzten Standort, den das Gerät kennt. Diese Werte werden nicht gespeichert und nicht übertragen. Auf dem Gerät gespeichert werden nur die Einstellungen der Karte (Folgemodus und Schalter, der zuletzt gewählte Zoom und die Neigung der 3D-Ansicht) – wie die übrigen Einstellungen der App.
Erscheinungsbild nach dem Lichtsensor. Wählst du in der Darstellung „Lichtsensor“, liest die App den Umgebungslichtsensor deines Geräts, solange sie auf dem Bildschirm ist, und schaltet danach zwischen hellem und dunklem Erscheinungsbild um. Die Messwerte werden nur dafür auf dem Gerät ausgewertet, nicht gespeichert und nicht übertragen. Die Darstellung selbst (Erscheinungsbild, Akzentfarbe, Schrift, Anzeigegröße, Ausrichtung) liegt beim jeweiligen Fahrerprofil in der Cockpit-Datei auf deinem Gerät.
Kartenstil. Kartenthema, Hochkontrast, Straßenfarben, Kartensprache, Maßstab und Sichtbarkeit der Karte liegen beim jeweiligen Fahrerprofil in der Cockpit-Datei auf deinem Gerät; sie gehen auch beim Abgleich der Fahrerprofile nicht ins Konto. Wählst du als Kartenthema „Lichtsensor“, liest die App dafür den Umgebungslichtsensor wie beim Erscheinungsbild beschrieben – nur auf dem Gerät, ohne Speichern und ohne Übertragung. Den Kartenstil, aus dem die App die gewählte Fassung rechnet, holt sie vom selben Kartendienst wie bisher (bzw. aus dem Offline-Paket) und legt ihn auf dem Gerät ab, damit die Karte auch ohne Netz so aussieht, wie du sie eingestellt hast.
Sprachansagen: Lautstärke nach Tempo und Vorwarnungen. Schaltest du „Lauter mit dem Tempo“ ein, stellt die App während der Führung die Medienlautstärke deines Geräts nach dem gemessenen Tempo nach und danach zurück; wie oft vor einem Manöver angesagt wird, richtet sich ebenfalls nach dem Tempo. Das Tempo wird dafür nur auf dem Gerät ausgewertet, nicht gespeichert und nicht übertragen. Die beiden Einstellungen liegen beim jeweiligen Fahrerprofil in der Cockpit-Datei auf deinem Gerät. Fehlt der Sprachausgabe die Stimme für deine Ansagesprache, spricht die App Englisch oder Deutsch; welche Stimmen installiert sind, fragt sie nur bei der Sprachausgabe deines Geräts ab.
Benachrichtigungen, Medien und Apps. Wenn du es in den Android-Einstellungen erlaubst („Zugriff auf Benachrichtigungen“), liest die App die Benachrichtigungen deines Geräts – App, Titel, Text und Zeitpunkt, auch von SMS und Anrufen; um sie als Anruf oder SMS einzuordnen, auch ihre Kategorie und welche Apps auf dem Gerät für SMS und Telefon voreingestellt sind. Solange das Cockpit zu sehen ist, liest sie außerdem die gerade laufende Wiedergabe (App, Titel, Interpret, Albumbild, Position und Länge des Titels). Sie zeigt beides im Cockpit, zählt ungelesene Benachrichtigungen (auch als Abzeichen an der Cockpit-Schaltfläche im Planer), entfernt sie auf deinen Wunsch – wie in der Benachrichtigungsleiste auch aus Android selbst – und steuert Abspielen, Pause, den nächsten Titel und auf deinen Wunsch die Stelle im Titel. Diese Inhalte bleiben im Arbeitsspeicher der App; sie werden weder gespeichert noch protokolliert noch an uns oder Dritte übertragen. Solange der Zugriff besteht, verbindet Android den Benachrichtigungsdienst auch bei geschlossener App (etwa nach einem Neustart des Telefons) und startet sie dafür im Hintergrund; ein solcher Start löst keinen Netzzugriff der App aus. Für die App-Verknüpfungen und die Liste „Alle Apps“ fragt die App Android nach den Apps mit Startsymbol, und für die Vorbelegung noch nie eingerichteter Verknüpfungen, welche Apps für Karte, Musik, Telefon und Einstellungen voreingestellt sind; auch das verlässt dein Gerät nicht. Gespeichert werden nur: bis zu welchem Zeitpunkt du deine Benachrichtigungen gesehen hast, ob die Stummschaltung an ist und welche Arten (Apps, Anrufe, SMS) trotzdem erscheinen, und je Profil die Apps, die du als Verknüpfung abgelegt hast (Paketname, Startbildschirm und Name der App, dazu das Symbol und die Farbe, die du einem Platz gibst). Den Zugriff entziehst du jederzeit in den Android-Einstellungen. Legst du im Cockpit die Reihe „App-Widget“ an, fragt die App Android nach den Apps, die Widgets anbieten, und zeigt ihre Namen zur Auswahl; das gewählte Widget zeichnet die anbietende App selbst, NavX4 zeigt es nur an und liest seinen Inhalt nicht. Gespeichert wird je Profil nur, welches Widget es ist (die Kennung, die Android vergibt, und der Name des Anbieters). Beim ersten Widget fragt Android mit einem eigenen Dialog, ob NavX4 Widgets anlegen darf.
Pop-up, Antworten und App-Auswahl der Benachrichtigungen. Mit demselben Zugriff zeigt die App eine neu eingegangene Benachrichtigung als Pop-up über ihren eigenen Ansichten und lässt auf Wunsch den Bildschirmrand blinken – nur solange NavX4 offen ist. „Öffnen“ und „Antworten“ nutzen die Absichten, die die sendende App selbst in ihre Benachrichtigung gelegt hat: Eine Antwort (eine deiner Kurzantworten oder ein eigener Text) geht an genau diese App, wie aus Androids eigener Benachrichtigungsleiste; NavX4 speichert sie nicht und schickt sie nicht an uns. Für die Liste der Apps, die du einzeln ausblenden kannst, fragt die App Android nach den Apps mit Startsymbol und nimmt die Apps dazu, die gerade eine Benachrichtigung zeigen. Gespeichert werden in der Cockpit-Datei auf deinem Gerät nur deine Einstellungen: Pop-up an oder aus, wie es schließt, Tastenfokus, „nur Anrufe“, Blinken, deine Kurzantworten und die Paketnamen der ausgeblendeten Apps.
Benachrichtigungen der Gemeinschaft. Bist du angemeldet und hast den Schalter „Gemeinschaft: Anfragen und Einladungen“ nicht ausgeschaltet, fragt die App etwa alle 15 Minuten – wann genau, entscheidet Android – unseren Server, ob es seit der letzten Abfrage Freundschaftsanfragen an dich, angenommene Anfragen von dir, Einladungen zu Touren oder Clubs, gestartete Touren, an denen du teilnimmst, oder Beitrittsanfragen an Clubs gibt, die du leitest oder moderierst. Der Server liest das aus den Daten, die es dazu ohnehin gibt (Abschnitt 8a), und legt dafür nichts Neues an; übertragen werden Art, Zeitpunkt, Name der auslösenden Person und Titel der Tour oder des Clubs. Wer mit dir blockiert ist, löst keine Meldung aus. Die App zeigt daraus eine Benachrichtigung (auch in Android Auto) und merkt sich auf dem Gerät nur den Zeitpunkt der letzten Abfrage, die Kennungen der zuletzt gemeldeten Ereignisse und für welches Konto das gilt. Es gibt dafür keinen Push-Dienst eines Dritten und kein Gerätekennzeichen; die Abfrage läuft mit deiner Anmeldung. Ausschalten kannst du sie im Cockpit unter „Benachrichtigungen einstellen“ oder in den Android-Einstellungen für den Kanal „Gemeinschaft“. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Benachrichtigungen je Inhaltstyp. Im Konto-Panel der App und auf navx4.app/konto/benachrichtigungen kannst du einzelne Inhaltstypen ausschalten – etwa Toureinladungen, neue Clubtermine oder Hilferufe. Gespeichert wird dafür in deinem Konto nur, welche Inhaltstypen aus sind, und wann du das zuletzt geändert hast; die Zeile entsteht erst, wenn du die Einstellung einmal speicherst. Der Server liefert ausgeschaltete Inhaltstypen bei der Abfrage oben nicht mehr aus, auf keinem deiner Geräte. Die Einstellung steht in deinem Datenexport, bleibt beim Löschen nur der Inhalte stehen und wird mit dem Konto gelöscht. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Fahrzeugdaten und Action-Kameras. Wenn du einen OBD2-Adapter (ELM327) mit deinem Telefon koppelst und im Cockpit wählst, liest die App über Bluetooth die Werte, die du dir anzeigen lässt – etwa Drehzahl, Temperaturen, Bordspannung, Tempo, Tankfüllstand oder Verbrauch –, laufend den Zustand der Motorkontrollleuchte und die Zahl der Fehlercodes und beim Öffnen der Fehleranzeige die gespeicherten, anstehenden und dauerhaften Fehlercodes. Auf deinen ausdrücklichen Wunsch und nach einer Rückfrage löscht sie die Fehlercodes. Die Fahrgestellnummer liest sie nicht. Zur Wahl des Adapters zeigt sie die mit deinem Telefon gekoppelten Bluetooth-Geräte (Name und Adresse). Fügst du eine Kamera hinzu, sucht die App 20 Sekunden lang nach GoPro- und DJI-Kameras in der Nähe; danach startet und stoppt sie deren Aufnahme und zeigt Aufnahmezustand und Ladestand. Verbunden ist die App nur, solange das Cockpit auf dem Bildschirm ist, der Hintergrundbetrieb sie hält (Abschnitt 5g) oder eine Karten-Overlay-Karte mit Fahrzeugwert auf der Karte liegt (siehe „Karten-Overlays“ unten) – Letzteres nur, solange NavX4 auf dem Bildschirm ist. Fahrzeugwerte, Fehlercodes und Kameradaten werden nur angezeigt: Sie bleiben im Arbeitsspeicher, werden nicht gespeichert und nicht an uns oder Dritte übertragen. Gespeichert werden nur deine Einstellungen: Name und Bluetooth-Adresse des gewählten Adapters und von bis zu drei Kameras, je Profil welche Werte angezeigt werden, und für den Tank-Simulator die Reichweite eines vollen Tanks, der Stand des Streckenzählers der App beim letzten Tanken und die Restreichweite, ab der das Cockpit warnt; für den Wartungszähler das Intervall, die Reststrecke für den Hinweis und der Stand des Streckenzählers bei der letzten Wartung; und die Namen, die du deinen Kameras gibst. Die Bluetooth-Freigabe erfragt die App erst, wenn du sie für einen Adapter erlaubst oder nach einer Kamera suchst (ab Android 12 „Geräte in der Nähe“); bis Android 11 braucht die Suche nach Kameras die Standortfreigabe, weil Android die Bluetooth-Suche so einordnet – einen Standort ermittelt die App daraus nicht.
OBD-Adapter am USB-Anschluss und DJI-Kameras. Steckt ein OBD-Adapter am USB-Anschluss deines Telefons, zeigt die App ihn in der Adapterwahl mit dem Namen, den er meldet, und seiner Hersteller- und Gerätekennung; auf diese Gerätekennung fragt Android dich einmal, ob NavX4 auf ihn zugreifen darf. Gelesen wird über das Kabel dasselbe wie über Bluetooth. Die App fragt den Adapter außerdem nach seiner Chip-Kennung und dem Protokoll, das er spricht, und zeigt beides an; auf Wunsch schickt sie ihm beim Schließen des Cockpits den Schlafbefehl, stellt an Adaptern mit STN-Chip eine Ruhezeit ein oder setzt ihn auf Werkseinstellung zurück. Gespeichert werden nur das gewählte Busprotokoll und diese Schalter. Die Suche nach Kameras findet neben GoPro- auch DJI-Kameras. Bei DJI meldet sich die App mit einer Kennung aus sechs zufälligen Bytes an, die sie einmal zieht und in der Cockpit-Datei auf deinem Gerät behält, damit die Kamera dein Telefon wiedererkennt – es ist keine Kennung deines Telefons. Beim ersten Mal bestätigst du die Verbindung auf dem Bildschirm der Kamera; dass sie bestätigt ist, merkt sich die App. Aus der Kamera liest sie Aufnahmezustand, Ladestand und das Modell. Nichts davon geht an uns oder Dritte.
OBD2-Werte in der Aufzeichnung. Schaltest du in den Einstellungen der Aufzeichnung „OBD2-Werte mitschreiben“ ein (ab Werk aus), legt die App während einer Fahrtaufzeichnung im gewählten Takt (1 bis 10 Sekunden) die Werte zur Aufzeichnung, die der OBD2-Adapter gerade für die Fahrzeuganzeigen liest – etwa Drehzahl, Kühlmitteltemperatur oder Bordspannung –, jeweils mit Zeitpunkt. Sie liegen mit der Aufzeichnung auf deinem Gerät. Hinaus gehen sie nur in einer GPX- oder CSV-Datei, die du selbst speicherst oder teilst; die CSV-Datei enthält zu jedem Wert Zeit, Position und Höhe aus der Aufzeichnung. Beim Hochladen einer Aufzeichnung und in der Bibliothek in deinem Konto sind sie nicht dabei. Löschst du die Aufzeichnung, sind sie mit ihr weg.
Fahrzeugdaten aus deiner Home-Assistant-Instanz. Verbindest du im Cockpit unter „Fahrzeugdaten“ deine eigene Home-Assistant-Instanz, gibst du ihre Adresse und einen langlebigen Zugangstoken ein, den du in Home Assistant angelegt hast. Die App prüft beides mit einer Anfrage an deine Instanz und legt es erst danach ab – verschlüsselt mit einem Schlüssel, der nur im geschützten Schlüsselspeicher deines Telefons (Android-Keystore) liegt, in einem Ordner, der von der Android-Gerätesicherung ausgenommen ist. Sie verbindet sich nur über HTTPS und nur mit der eingetragenen Adresse; Weiterleitungen folgt sie nicht. Solange eine Fahrzeugdaten-Anzeige im Cockpit oder auf der Cockpit-Tafel in Android Auto zu sehen ist, fragt sie bei deiner Instanz die Werte ab, die du gewählt hast – etwa Tankstand, Reichweite, Kilometerstand, Reifendruck, Türen oder Verriegelung –, jeden höchstens einmal je Minute, nach einem Fehler in wachsenden Abständen. Wählst du einen Wert aus, lädt sie dafür die Liste der Entitäten deiner Instanz mit Namen und aktuellem Zustand. Diese Verbindung läuft direkt zwischen deinem Telefon und deiner Instanz: Unser Server ist nicht beteiligt und erhält weder Adresse noch Token noch Werte. Deine Instanz – oder ein Fernzugang, den du dafür nutzt, etwa Home Assistant Cloud – sieht dabei wie bei jedem Zugriff deine IP-Adresse. Werte und Entitätenliste bleiben nur im Arbeitsspeicher der App; gespeichert werden je Profil nur die Kennungen und Namen der gewählten Werte (in der Cockpit-Datei, siehe unten). Mit „Trennen“ löscht die App Adresse und Token von deinem Telefon; den Token kannst du außerdem jederzeit in Home Assistant widerrufen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
Reifendruck-Kappen. Ordnest du im Cockpit unter „Reifendruck“ handelsübliche Bluetooth-Ventilkappen deinen Rädern zu, hört die App die Funkwerbung dieser Kappen mit: Druck, Temperatur und Ladestand der Kappe, dazu ihre Bluetooth-Adresse. Verbunden wird dabei nichts – solche Kappen senden offen, jeder in Reichweite kann mitlesen. Die App sucht nur, solange mindestens eine Kappe zugeordnet ist und das Cockpit auf dem Bildschirm ist, eine Navigation oder Fahrtaufzeichnung läuft oder dein Telefon mit Android Auto verbunden ist, und beim Zuordnen, solange die Suche im Cockpit offen ist. Sie hört dabei nur auf die beiden Funkformate, die sie lesen kann; beim Zuordnen zeigt sie auch fremde Kappen in der Nähe (Adresse und Messwerte), bis du eine auswählst oder die Suche schließt – gespeichert wird davon nichts. Messwerte und Warnungen bleiben im Arbeitsspeicher der App; sie werden nicht gespeichert und nicht an uns oder Dritte übertragen. Gespeichert werden nur deine Einstellungen: zwei oder vier Räder, je Rad Bluetooth-Adresse und Funkformat der zugeordneten Kappe, deine Warngrenzen und Schalter (in der Cockpit-Datei, siehe unten). Warnungen zeigt die App im Cockpit und – solange du den Schalter dafür nicht ausschaltest und Benachrichtigungen erlaubt sind – als Benachrichtigung auf deinem Telefon, die Android Auto im Auto anzeigen kann. Die Bluetooth-Freigabe erfragt die App erst, wenn du eine Kappe zuordnen willst (ab Android 12 „Geräte in der Nähe“); bis Android 11 braucht die Suche die Standortfreigabe – einen Standort ermittelt die App daraus nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
Schaltbox. Wählst du im Cockpit eine selbst gebaute Schaltbox nach dem offenen Protokoll von NavX4, verbindet sich die App über Bluetooth mit ihr, solange die Reihe „Schaltbox“ oder die Einstellungen der Schaltbox auf dem Bildschirm sind oder die Cockpit-Tafel in Android Auto eingeblendet ist. Dabei liest die App, welche Kanäle an sind, ob an den Eingängen der Box Spannung anliegt (Zündung und zweiter Eingang), die Bordspannung, sofern die Box sie misst, die Einstellungen der Box (Profile, Regeln, Zündüberwachung, Unterspannungsschwelle) sowie ihre Bauart und Firmware-Fassung; sie schickt deine Schaltbefehle und Einstellungen an die Box, die sie selbst speichert. Suchst du eine Box, sucht die App 20 Sekunden lang nach Schaltboxen in der Nähe und zeigt Name und Bluetooth-Adresse der gefundenen. Diese Werte bleiben im Arbeitsspeicher der App; sie werden nicht an uns oder Dritte übertragen. Gespeichert werden nur Name und Bluetooth-Adresse der gewählten Box und die Namen, die du ihren Kanälen gibst (in der Cockpit-Datei, siehe unten). Der Simulator der Schaltbox verbindet sich mit nichts. Die Bluetooth-Freigabe erfragt die App erst, wenn du nach einer Box suchst (ab Android 12 „Geräte in der Nähe“); bis Android 11 braucht die Suche die Standortfreigabe – einen Standort ermittelt die App daraus nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
CAN-Modul am Motorrad. Wählst du im Cockpit ein selbst gebautes CAN-Modul nach dem offenen Protokoll von NavX4, verbindet sich die App über Bluetooth mit ihm, solange eine Anzeige seine Werte zeigt (Reihe „Motorrad (CAN)“, Fahrzeugsensoren, Fahrzeugdaten, Cockpit-Tafel in Android Auto) oder – wenn du Lenkertasten angelernt und eingeschaltet hast – solange NavX4 sichtbar ist. Das Modul hört den Datenbus des Motorrads nur mit; die App bekommt die mitgehörten Rahmen (Kennung und bis zu acht Byte, etwa Drehzahl, Gang, Temperaturen, Reifendruck, Tastendrücke am Lenker) und entschlüsselt sie nach dem gewählten Fahrzeugprofil. Diese Werte bleiben im Arbeitsspeicher der App und werden nicht an uns oder Dritte übertragen. Startest du einen Mitschnitt, schreibt die App die Rahmen in den Arbeitsspeicher und – erst wenn du ihn beendest und einen Speicherort wählst – in eine Textdatei an diesem Ort; weitergegeben wird sie nur, wenn du sie selbst weitergibst. Gespeichert werden in der Cockpit-Datei (siehe unten) nur Name und Bluetooth-Adresse des Moduls, das gewählte und eingelesene Fahrzeugprofile, die gewählte Baureihe und die angelernten Tasten. Der Simulator verbindet sich mit nichts. Firmware-Update. Spielst du eigener NavX4-Hardware (CAN-Modul, ESP32-Schaltbox) eine neue Firmware auf, liest die App die gewählte Paketdatei von deinem Gerät und überträgt sie per Bluetooth an das Modul; dabei liest sie dessen Firmware-Fassung. Nichts davon geht an uns. Die Bluetooth-Freigabe erfragt die App erst, wenn du nach einem Modul suchst (ab Android 12 „Geräte in der Nähe“); bis Android 11 braucht die Suche die Standortfreigabe – einen Standort ermittelt die App daraus nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
Wetter. Solange das Cockpit auf dem Bildschirm ist – oder in Android Auto die Cockpit-Tafel mit der Zeile „Wetter“ zu sehen ist, die du dort selbst einschaltest (voreingestellt ist sie aus) –, der Schalter „Wetter“ an ist (so ist es voreingestellt), die App deinen Standort kennt und Netz hat, holt sie das Wetter an deinem Ort – auch wenn du keine Wetteranzeige eingerichtet hast. Dafür rundet die App deine Position auf ein Raster von 0,1 Grad (in Mitteleuropa eine Fläche von etwa 11 × 7 km) und schickt nur dieses Rasterfeld, die Zeitzone deines Geräts (etwa „Europe/Berlin“) und die Sprache der Quellenangabe (Deutsch oder Englisch) an unseren Server (siehe Abschnitt 3) – ohne dein Konto, ohne Gerätekennung, nie die genaue Position. Ob unser Server Wetter anbietet, fragt die App vorher mit einer Anfrage ohne persönliche Angaben. Unser Server fragt die Vorhersage für das Rasterfeld beim Norwegischen Meteorologischen Institut ab (MET Norway, Oslo, Norwegen); MET Norway erhält dabei nur das Rasterfeld sowie Adresse und Kennung unseres Servers, nicht deine IP-Adresse. Die Vorhersage eines Rasterfelds hält unser Server im Arbeitsspeicher und gibt sie bis zu dem Ablaufzeitpunkt, den MET Norway mitliefert, allen, die im selben Rasterfeld fragen; eine Zuordnung zu Personen gibt es dabei nicht. Als Rückfall bei einer Störung bleibt der letzte Stand höchstens sechs Stunden erhalten; ältere Stände gibt der Server nicht mehr aus und räumt sie bei den nächsten Wetteranfragen aus dem Speicher. In den Verbindungsprotokollen des Webservers (Abschnitt 3) steht wie bei jedem Abruf die angefragte Adresse, hier also das gerundete Rasterfeld. Die App fragt höchstens einmal je Minute und danach erst wieder, wenn die Vorhersage abläuft, das Rasterfeld wechselt oder du „Neu laden“ tippst; nach einem Fehler in wachsenden Abständen. Auf deinem Gerät bleibt die zuletzt geholte Vorhersage nur im Arbeitsspeicher der App. Du kannst das Wetter jederzeit ausschalten: mit dem Schalter „Wetter“ in den Cockpit-Einstellungen (Home-Layout, erreichbar durch langes Drücken auf eine Anzeige) oder mit „Wetter ausschalten“ in der Wettervorhersage. Dann stellt die App keine einzige Wetteranfrage – auch nicht die Frage, ob unser Server Wetter anbietet –, verwirft eine schon geholte Vorhersage und zeigt kein Wetter an. Die Einstellung liegt in der Cockpit-Datei auf deinem Gerät und gilt für alle Fahrerprofile. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion). Wetterdaten: MET Norway, Lizenz CC BY 4.0.
Fernbedienung und Tasten. Im Cockpit unter „Geräte“ → „Fernbedienung und Tasten“ belegst du die Tasten einer Bluetooth- oder USB-Fernbedienung, einer Tastatur oder deines Telefons mit Funktionen der App. Gespeichert wird je Fahrerprofil nur die Belegung (Tastencode, Ansicht, Geste, Funktion) und geräteweit die Liste der Eingabegeräte, die eine Taste geschickt haben – je Gerät die Kennung, die Android dem Gerät gibt, sein Name und deine Richtungsumkehr (höchstens acht Geräte, in der Cockpit-Datei, siehe unten). Ist die Fernbedienung angeschlossen, liest die App ihren Ladestand aus Android (ab Android 12), zeigt ihn an und speichert ihn nicht. Meldet sich ein gekoppeltes Gerät bei Android als Tastatur, liest die App seinen Namen und ob in Android „Bildschirmtastatur anzeigen“ eingeschaltet ist, um dich darauf hinzuweisen, dass Android die Bildschirmtastatur ausblendet; gespeichert wird nur die Kennung der Geräte, zu denen du den Hinweis bestätigt hast (höchstens acht, in der Cockpit-Datei). Tastendrücke werden nicht aufgezeichnet, und nichts davon wird übertragen. Schaltest du unter „Erweitert“ die Steuerung durch andere Apps ein (werkseitig aus), kann eine Automatisierungs-App auf deinem Telefon eine Funktion der App auslösen, solange NavX4 im Vordergrund ist – nur mit dem Schlüssel, den die App dir dort anzeigt und der dein Gerät nicht verlässt; sie erhält dabei keine Daten von NavX4. Die Einstellungen „Karte per Taste“ (Fadenkreuz, Haltezeit, Auto-Zoom, Stick-Stufe) liegen je Fahrerprofil in derselben Datei. Der Tastentest wertet Tastendrücke nur auf dem Bildschirm aus und speichert keinen davon. Legst du eine Taste auf den Sprechfunk über Zello, prüft die App auf deinem Telefon, ob Zello installiert ist, und schickt beim Drücken und Loslassen nur dieses Tastensignal an Zello; was Zello dann sendet, verarbeitet Zello nach seinen eigenen Bedingungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
Karten-Overlays. Unter Schnellmenü → Einstellungen → Karte → „Karten-Overlays“ legst du Anzeigen als schwebende Karten auf die Fahrkarte: Tempo, Strecke und Zeiten des gewählten Trips, Schnitt, Höhe, Kurs, Uhrzeit, Straße und Fortschritt der laufenden Führung, Tank, OBD2-Werte, Aufnahme, Reifendruck, „Läuft gerade“ (Titel und Interpret der Medien-App, die gerade spielt) und einzelne Kanäle deiner Schaltbox. Ab Werk liegt nichts auf der Karte. Jede Karte zeigt dieselben Werte aus denselben Quellen wie das Cockpit (Ortung und Lagesensoren, Fahrtzähler, Führung, OBD2-Adapter, Kameras, Reifendruck-Kappen, Mediensitzungen über den Zugriff auf Benachrichtigungen, Schaltbox) – es kommt keine neue Datenquelle hinzu, und die Werte werden nur angezeigt, nicht gespeichert und nicht übertragen. Gespeichert wird je Fahrerprofil nur, welche Karten du gewählt hast, ihre Lage und Größe getrennt für Hoch- und Querformat, der Hauptschalter „Alle Overlays ausblenden“, ob der Aufnahme-Indikator ohne Beschriftung steht und bei welchen Karten die Beschriftung zu sehen ist (in der Cockpit-Datei, siehe unten). Eine Abweichung von den Regeln oben: Solange eine Karte auf der Karte liegt, die einen dieser Werte braucht, bleiben die Ortung mit Kompass, die Verbindung zum OBD2-Adapter und zu den Kameras, das Mithören der Reifendruck-Kappen, das Lesen der aktiven Mediensitzung bzw. die Verbindung zur Schaltbox auch dann an, wenn das Cockpit nicht zu sehen ist – solange NavX4 auf dem Bildschirm ist und bis du die Karte abwählst oder alle Overlays ausblendest; verlässt du die App oder geht der Bildschirm aus, gilt allein der Hintergrundbetrieb (Abschnitt 5g). Das sagt dir auch die Fußnote im Panel. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
Wo die Cockpit-Daten liegen. Profile, Zähler und alle oben genannten Einstellungen liegen in einer Datei der App auf deinem Gerät (cockpit.json). Wir übertragen sie nicht, sie wird nicht mit deinem NavX4-Konto abgeglichen, und sie ist von der Android-Gerätesicherung und von der Übertragung auf ein neues Gerät ausgenommen – beim Gerätewechsel beginnt das Cockpit deshalb neu. Jedes Fahrerprofil hat im Bereich Geräte seinen eigenen Gerätesatz: Beim Wechsel des Profils legt die App Name und Bluetooth-Adresse der gewählten Geräte (Adapter, Kameras, Schaltbox, Reifendruck-Kappen samt ihren Warngrenzen) beim bisherigen Profil in derselben Datei ab und verbindet die des neuen; dazu merkt sie je Profil, welche Geräte-Karten der Bereich zeigt und in welcher Reihenfolge. Die Datei verschwindet, wenn du die App-Daten löschst oder die App deinstallierst.
5b. Blitzerwarnung der Android-App
Die Android-App kann vor festen Blitzern warnen und sie auf der Karte zeigen. Beides ist werkseitig ausgeschaltet; eingeschaltet wird es nur, wenn du einen Hinweis zur Rechtslage ausdrücklich bestätigst.
Was auf deinem Gerät passiert. Die Blitzerdaten – Standorte fester Blitzer aus OpenStreetMap und ein Raster der Landesgrenzen – lädt die App beim Einschalten bzw. wenn du „Aktualisieren“ tippst von unserem Server (navx4.app/packages, wie die Offline-Pakete). Dabei sieht unser Server wie bei jedem Abruf deine IP-Adresse (Abschnitt 3); die Anfrage enthält keinen Standort und keine Kennung. Ob ein Blitzer voraus liegt und in welchem Land du gerade bist, rechnet die App auf deinem Gerät aus der Ortung, die ohnehin läuft – während einer Navigation (auch in Android Auto) oder solange das Cockpit zu sehen ist. Eine eigene Ortung öffnet die Blitzerwarnung nicht. Positionen werden dafür weder gespeichert noch übertragen.
Was gespeichert wird. Auf deinem Gerät: die beiden Schalter, der Zeitpunkt deiner Bestätigung, das zuletzt ermittelte Land als Länderkürzel (damit der Hinweis beim Grenzübertritt auch nach einem Neustart der App stimmt), die Länderkürzel der Länder, in denen die Warnung ab Werk aus ist und du sie bewusst wieder eingeschaltet hast (heute nur die Schweiz), und die geladene Datei. Alles liegt in einem Ordner, der von der Android-Gerätesicherung und von der Übertragung auf ein neues Gerät ausgenommen ist; auf einem neuen Gerät fragt die App deshalb neu. Mit „Löschen“ entfernst du die Daten, mit den Schaltern schaltest du die Warnung jederzeit aus. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5c. Spurführung für GPX-Dateien in der Android-App
Eine importierte GPX-Datei führt die Android-App als Spur: mit Abbiegehinweisen, mit Kurvenführung, beidem („Hybrid“) oder nur als Linie. Kurvenführung, die Warnung beim Verlassen der Spur, die Warnung bei falscher Richtung und das Umkehren rechnet die App auf deinem Gerät.
Was an unseren Server geht. Nur mit „Abbiegehinweise“ oder „Hybrid“ schickt die App beim Start der Führung und nach „Spur umkehren“ die Linie der Datei an unseren Server – höchstens 5.000 Punkte als Längen- und Breitengrad, ohne Höhen, Zeitstempel, Namen oder Kennung –, dazu die Fahrzeugklasse sowie die Berechtigungen und Freischaltungen aus deinem Geländewunsch. Unser Server gibt sie an unseren eigenen Routing-Dienst weiter, der die Linie den Wegen zuordnet und daraus Abbiegehinweise rechnet. Beide verwerfen die Linie danach; gespeichert wird sie nicht. Gegen Massenabrufe zählt der Server, wie oft eine Adresse in den letzten zehn Minuten gefragt hat – nur im Arbeitsspeicher und unter einem gekürzten Hashwert der IP-Adresse, nie auf der Platte; nach zehn Minuten oder einem Neustart des Servers ist es vergessen. Die Linie einer Datei kann Rückschlüsse auf geplante oder gefahrene Wege zulassen. Wer das nicht möchte, wählt „Kurven“ oder „Nur Linie“ – dann verlässt nichts davon dein Gerät.
Was gespeichert wird. Auf deinem Gerät die Einstellungen der Spurführung (Modus, Kurvenstufe, Ansage, Blitz, Warnungen); auf unserem Server nichts. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
Stelle zum Fortsetzen. Damit du eine Spur oder Route später dort fortsetzen kannst, wo du sie verlassen hast, merkt sich die App je Linie die Stelle, bis zu der die Führung zuletzt gekommen ist: die Strecke ab dem Start, den Punkt dort (Längen- und Breitengrad), die Gesamtlänge und die Uhrzeit – höchstens für 200 Linien, die älteste fällt zuerst weg. Das geschieht bei jeder Navigation (nicht bei einer Probefahrt, nicht während der Anfahrt), und die Stelle bleibt nach dem Beenden der Fahrt stehen. Am Ziel oder mit „Stelle vergessen“ an der Routenkarte wird sie gelöscht. Die Stellen liegen nur auf deinem Gerät, gehen nicht an uns, nicht in dein Konto und nicht in die Android-Gerätesicherung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5d. Offline-Karten der Android-App
Offline-Karten lädt die Android-App nur, wenn du es auswählst, von unserem Server (navx4.app/packages): das Verzeichnis der Pakete und die Pakete selbst. Dabei sieht unser Server wie bei jedem Abruf deine IP-Adresse (Abschnitt 3); die Anfrage enthält keinen Standort und keine Kennung.
Nur den Korridor einer Route laden. Statt ganzer Regionen kann die App nur die Kartenkacheln und Routing-Daten entlang deiner aktiven Route laden – nur, wenn du im Offline-Bereich „Größe ermitteln“ und „Korridor laden“ tippst. Dafür fragt sie bei unserem Server einzelne Abschnitte der Paketdateien an; aus diesen Abschnitten ließe sich der ungefähre Verlauf der Strecke ablesen. Unser Server protokolliert wie bei jedem Abruf IP-Adresse, Zeitpunkt, Dateiname und übertragene Menge (Abschnitt 3), nicht aber, welcher Abschnitt einer Datei angefragt wurde. Die Linie der Route und die geladenen Kacheln bleiben im internen Speicher der App; „Löschen“ entfernt einen Korridor wieder. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
Updates als Änderung. Bietet das Verzeichnis für eine installierte Karte eine Änderungsdatei von deiner Fassung zur neuen an, lädt die App beim Update nur diese und baut sie auf dem Gerät ein. Der Name der Datei nennt die alte und die neue Fassung; unser Server protokolliert ihn wie jeden Dateinamen (Abschnitt 3) und sieht daran, welche Fassung du bisher hattest. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Sperrungen und Meldungen ohne Netz. Für jede installierte Region hält die App die amtlichen Sperrungen und die Community-Meldungen (Abschnitt 9) mit ihrem Stand auf dem Gerät, damit sie ohne Netz nicht verschwinden. Die Meldungen stammen aus derselben Abfrage, mit der die App sie ohnehin für die Karte holt. Die amtlichen Sperrungen fragt sie bei Netz höchstens halbstündlich je Region bei unserem Server an (navx4.app/api/v1/amtlich), für den Kartenausschnitt jeder installierten Region; unser Server sieht dabei deine IP-Adresse und diese Ausschnitte, also welche Regionen du installiert hast, und speichert davon nichts über das Protokoll in Abschnitt 3 hinaus. Gespeichert wird nur auf deinem Gerät, im internen Speicher der App; ist eine Region nicht mehr installiert, löscht die App ihren Stand beim nächsten Abgleich. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Dasselbe gilt für die Zuschnitte der Offroad-Ebene (Abschnitt 6): Die App lädt sie nur, wenn du in der Legende der Ebene „Laden“ tippst, und legt sie im internen Speicher der App ab; „Löschen“ entfernt sie wieder.
Ebenso die Zuschnitte der Höhenlinien (Abschnitt 6): Die App lädt sie nur, wenn du im Ebenen-Panel unter den Höhenlinien „Laden“ tippst, legt sie im internen Speicher der App ab, und „Löschen“ entfernt sie wieder.
Schummerung ohne Netz (Android-App). Ebenso die Zuschnitte der Schummerung: Die App lädt sie nur, wenn du im Ebenen-Panel unter der Schummerung „Laden“ tippst, von unserem Paketserver (navx4.app) – der sieht dabei deine IP-Adresse und die gewählte Region –, legt sie im internen Speicher der App ab, und „Löschen“ entfernt sie wieder. Ohne Netz zeichnet die App die Schummerung aus diesen Zuschnitten und aus den Höhenkacheln deiner Offline-Karten, auf dem Gerät. Die Liste der verfügbaren Zuschnitte holt die App von dort nur, solange dieser Bereich im Ebenen-Panel offen ist (höchstens alle sechs Stunden); die Karte allein fragt nicht danach.
Neues Kartenformat. Liegen Karten im alten Format auf dem Gerät, schlägt die App vor, sie neu zu laden, und fragt dafür bei Android nur ab, ob dein Gerät gerade im WLAN oder in einem getakteten Netz (meist Mobilfunk) ist. Diese Angabe verlässt das Gerät nicht; gespeichert wird nur, wenn du „Später im WLAN“ gewählt hast, und zwar für welche Karten.
Speicherort. Die Pakete liegen im internen Speicher der App oder, wenn du es wählst, im Ordner der App auf einer SD-Karte. Diesen Ordner kann die App ohne Speicherberechtigung nutzen; beim Deinstallieren der App wird er mit gelöscht. Gespeichert werden auf deinem Gerät die Pakete, der gewählte Speicherort, welche Karten du ausgeschaltet hast und welche bei einer Prüfung als beschädigt auffielen, sowie für jede Karte, wo sie liegt und welche Fassung sie hat.
„Kartenbereich nicht geladen“. Während einer Navigation oder einer Aufzeichnung vergleicht die App deine Position auf dem Gerät mit den Umrissen der Regionen aus dem Verzeichnis, um dir zu sagen, wenn für die Gegend keine Offline-Karte installiert ist. Sie nutzt dafür die Ortung, die ohnehin läuft, und öffnet keine eigene; die Position wird dafür weder gespeichert noch übertragen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5e. Fahrtaufzeichnung der Android-App
Zeichnest du in der Android-App eine Fahrt auf, speichert die App auf deinem Gerät die gefahrenen Positionen mit Zeitpunkt und – soweit das Gerät sie meldet – Höhe, dazu Tempo, Fahr- und Standzeit, die Wegpunkte, die du setzt, und, wenn du „Schräglage messen“ einschaltest, die daraus gerechnete Schräglage. Für die Schräglage liest die App während der Aufzeichnung Kreisel und Beschleunigungssensor deines Telefons; die Rohwerte bleiben im Arbeitsspeicher, gespeichert wird nur der gerechnete Winkel.
Was auf dem Gerät bleibt. Eine beendete Aufzeichnung legt die App unter „Gefahrene Aufzeichnungen“ ab, bis du sie löschst – auch nachdem du sie als Track hochgeladen hast. Dieser Ordner ist von der Android-Gerätesicherung und von der Übertragung auf ein neues Gerät ausgenommen. Als GPX-Datei gibst du eine Aufzeichnung nur weiter, wenn du „Als GPX“ wählst und selbst einen Speicherort bestimmst. Gespeichert werden außerdem deine Einstellungen (Autostart, Schwelle, Schräglage).
In der Bibliothek („Meine Aufzeichnungen“). Mit „Beenden“ legt die App die Aufzeichnung zusätzlich benannt in ihre Bibliothek, Sammlung „Aufzeichnungen“ – als Linie ohne Zeitstempel, ohne Höhen und ohne Schräglage. Dort bleibt sie werkseitig nur auf deinem Gerät; anders als der Ordner „Gefahrene Aufzeichnungen“ geht die Bibliothek wie die gespeicherten Routen in die Android-Gerätesicherung, wenn du diese eingeschaltet hast. Ins Konto geht sie nur, wenn du „Neue Aufzeichnungen ins Konto übernehmen“ einschaltest oder eine einzelne mit „Ins Konto“ freigibst; dann speichern wir die Linie, die unterwegs gesetzten Wegpunkte, Name, Länge, Fahrzeit als Zahl und den Beginn der Fahrt (er steckt in der Kennung und im Namen) wie eine gespeicherte Route (Abschnitt 8a) und zeigen sie auf deinen anderen Geräten und im Web-Planer. „Im Konto löschen“ entfernt die Kontokopie und lässt die auf dem Gerät, „Auf dem Gerät löschen“ umgekehrt.
Automatisch aufzeichnen. Schaltest du es ein, wertet die App die Ortung aus, solange sie geöffnet ist, um das Losfahren zu erkennen; im Hintergrund geschieht das nicht. Diese Positionen werden dafür nicht gespeichert und nicht übertragen. Stellst du „Automatische Aufzeichnung verwerfen unter“ ein, löscht die App eine automatisch begonnene Aufzeichnung, die kürzer bleibt, beim Beenden auf dem Gerät, statt sie abzulegen; dabei geht nichts an uns.
Zuschneiden. Schneidest du eine Aufzeichnung in der App oder eine Spur im Web-Planer zu, ersetzt die gekürzte Fassung die bisherige – auf dem Gerät und, liegt sie im Konto, dort beim nächsten Abgleich bzw. sofort im Web. Die abgeschnittenen Teile bewahren wir nicht auf. Es entsteht keine neue Art von Daten.
Was an unseren Server geht. Nur wenn du eine Aufzeichnung als Track hochlädst: die Positionen mit Zeitpunkten und die gesetzten Wegpunkte (Ort, Höhe, Name, Symbol). Die Wegpunkte werden Teil des Tracks und sind so sichtbar wie der Track selbst (Abschnitt 9); Zeitpunkte, Stücke und Schräglage werden nicht gespeichert.
Wiedergabe im Browser. Auf navx4.app/wiedergabe spielst du eine GPX-Datei ab. Die Datei liest dein Browser; sie wird nicht an uns übertragen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5f. Suche nach Orten in der Nähe und Auto-POI
In der Android-App und im Web-Planer lassen sich Orte wie Tankstellen, Restaurants oder Unterkünfte nach Kategorie suchen – über die Kacheln der Suche und „In der Nähe suchen“. Die Android-App kann das mit Auto-POI laufend tun, entlang der Route oder um dich; Auto-POI ist werkseitig aus. Gesucht wird auf deinem Gerät bzw. in deinem Browser.
Was an unseren Server geht. Die Orte stammen aus OpenStreetMap; wir bereiten sie vorab auf und legen sie in Kacheln auf unserem Server ab (navx4.app/packages/poi). Für eine Suche lädt die App bzw. der Browser die Kacheln der Gegend, in der gesucht wird. Die Anfrage enthält keinen Standort und keine Kennung, sie nennt aber Kategorie und Kachel – eine Kachel ist je nach Kategorie und Breitengrad etwa 1 bis 160 km breit. Unser Server sieht dabei wie bei jedem Abruf deine IP-Adresse (Abschnitt 3). Welche Kacheln du abrufst, lässt deshalb grob erkennen, in welcher Gegend du suchst. Suchst du im Planer „Entlang der Route“, lädt die App bzw. der Browser die Kacheln entlang der ganzen geplanten Route; ihre Folge lässt dann grob den Verlauf der Route erkennen. Geholte Kacheln legt die Android-App in ihrem Zwischenspeicher ab (höchstens 64 MB; ein neuer Datenstand ersetzt die alten), der Browser nach seinen eigenen Regeln. Ohne Netz sucht die App in den Offline-Karten auf deinem Gerät; dann geht nichts an uns. Der Reiter „Dienste“ in Entdecken (Werkstätten, Unterkünfte, Fahrschulen, Verleih) sucht auf dieselbe Weise in denselben Kacheln, um die Kartenmitte oder – nur auf deinen Tipp und mit deiner Freigabe – um deinen Standort, der dein Gerät nicht verlässt. Die Betriebe stammen aus OpenStreetMap; sie tragen sich bei uns nicht selbst ein, und wir speichern dazu nichts über dich.
Standort. Für „Mein Standort“ – und in Android Auto für die Liste einer Kategorie, solange keine Führung läuft – misst die App bzw. der Browser einmal deine Position, nur auf deinen Tipp und mit deiner Freigabe; sie geht nicht an uns. Auto-POI nutzt die Ortung, die ohnehin läuft (Navigation, Aufzeichnung, Cockpit, auch in Android Auto), und öffnet keine eigene. Positionen werden dafür weder gespeichert noch übertragen.
Was gespeichert wird. Auf deinem Gerät die Einstellungen von Auto-POI (Schalter, drei Kategorien, Radius, Sichtweite, Weitersuchen, Symbolgröße) in einer Datei der App. Sie wird nicht mit deinem NavX4-Konto abgeglichen; wie andere Einstellungen der App geht sie in die Android-Gerätesicherung, wenn du diese eingeschaltet hast. Ein Tipp auf „In OpenStreetMap“ öffnet die Seite des Orts bei openstreetmap.org; dort gelten die Datenschutzbestimmungen der OpenStreetMap Foundation. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5g. Hintergrundbetrieb der Android-App
Verlässt du die Android-App über die Startbildschirm- oder Übersichtstaste, sperrst du den Bildschirm oder wählst du „In den Hintergrund“, kann die App mit einem eigenen Hintergrunddienst weiterlaufen – immer mit einer sichtbaren Benachrichtigung, die sagt, was er hält. Was im Hintergrund weiterläuft, stellst du unter „Hintergrundbetrieb“ ein.
Standort. Laufen weder Navigation noch Aufzeichnung, misst dieser Dienst deine Position im Sekundentakt, damit der Bordcomputer weiterzählt oder deine Standortfreigabe in einer gemeinsamen Tour weiter meldet. Für den Bordcomputer bleibt die Position auf deinem Gerät; an unseren Server geht sie nur, wenn du in einer Tour deinen Standort teilst – genau wie während einer Navigation (Abschnitte 5 und 8a). Eine Standortfreigabe „immer“ braucht und erfragt die App dafür nicht: Der Dienst startet nur, solange die App noch im Vordergrund ist, und endet, sobald du sie wieder öffnest oder beendest. Ausnahme: Teilst du in einer Tour deinen Standort und laufen weder Navigation noch Aufzeichnung, misst derselbe Dienst auch bei geöffneter App – mit derselben sichtbaren Benachrichtigung und im selben Takt –, damit deine Freigabe überhaupt eine Position senden kann. Er endet, sobald du die Freigabe beendest, die Tour endet oder Navigation bzw. Aufzeichnung die Ortung übernehmen. Beim Einschalten der Freigabe fragt die App ab Android 13 die Erlaubnis für Benachrichtigungen; lehnst du ab, wird trotzdem geteilt, nur zeigt Android die Benachrichtigung dann nicht.
Bluetooth-Geräte. Adapter, Kameras, Reifendruck-Kappen und Schaltbox können im Hintergrund verbunden bleiben. Ihre Werte bleiben wie im Cockpit auf deinem Gerät (Abschnitt 5a).
Ortung im Stand ruhen lassen. Schaltest du es ein, wertet die App im Hintergrund die ohnehin gemessenen Positionen und den Bewegungsmelder deines Telefons (den Sensor „bedeutende Bewegung“) aus, um das Anhalten und Losfahren zu erkennen. Das geschieht nur auf dem Gerät; dafür wird nichts gespeichert und nichts übertragen, und die Bewegungserkennung der Google-Dienste wird nicht genutzt.
Was gespeichert wird. Nur deine Einstellungen des Hintergrundbetriebs, in einer Datei der App auf deinem Gerät. Sie wird nicht mit deinem NavX4-Konto abgeglichen; wie andere Einstellungen der App geht sie in die Android-Gerätesicherung, wenn du diese eingeschaltet hast. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5h. Berührungssperre der Android-App
Die Android-App kann die Bildschirmberührung sperren, damit Regen, Handschuhe oder ein Ast nichts auslösen – von Hand, über eine Sperrtaste oder, wenn du es einschaltest, von selbst, sobald du fährst; ebenso kann sie im Stand von selbst wieder freigeben. Für diese beiden Automatiken misst die App deine Position im Sekundentakt – nur solange NavX4 auf dem Bildschirm ist und einer der beiden Schalter sie braucht – und liest daraus allein das Tempo, um Fahrt und Stand zu unterscheiden. Die Position bleibt auf deinem Gerät; sie wird weder gespeichert noch übertragen, und ohne Standortfreigabe sagen die Einstellungen, dass die Automatik nicht arbeiten kann. Gespeichert werden nur die drei Schalter der Sperre, in einer Datei der App auf deinem Gerät, ohne Abgleich mit deinem NavX4-Konto; ob gerade gesperrt ist, wird nicht gespeichert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5i. Austausch mit anderen Apps (Android-App)
Die Android-App nimmt Dateien, Fotos, Kartenlinks und Text aus anderen Apps an – über „Teilen“, „Öffnen mit“ und den Textmarkierer von Android – und gibt einen Kartenpunkt an andere Apps weiter. Alles davon geschieht nur auf deinen Tipp; von selbst liest die App nichts aus anderen Apps.
Dateien (GPX, KML, KMZ, GeoJSON, TCX, FIT, ITN, CSV, OziExplorer), die du an NavX4 teilst, mit NavX4 öffnest oder aus einem gewählten Ordner importierst, liest die App auf deinem Gerät und legt sie in ihrer Bibliothek auf deinem Gerät ab. Das Lesen geschieht auf dem Gerät; angemeldet gleicht die App den Eintrag danach wie jede gespeicherte Route mit deinem Konto ab (Abschnitt 8), ohne Konto bleibt er auf dem Gerät. Ein Ordner wird einmal gelesen, einen dauerhaften Zugriff darauf behält die App nicht. Aus einem gewählten Ordner nimmt die App auch Dateien aus seinen Unterordnern (bis zwei Ebenen tief) und legt sie in eine Sammlung mit dem Namen des Unterordners; mit Konto geht dieser Name als Sammlung mit ins Konto. Ob eine Datei schon in der Bibliothek liegt, prüft die App auf dem Gerät (Name und Linie); dafür wird nichts übertragen.
PDF-Roadbooks. Ein PDF, das du an NavX4 teilst, mit NavX4 öffnest („Als Roadbook öffnen“), im Bereich Roadbook importierst oder in einem gewählten Ordner hast, legt die App als Kopie in ihrem eigenen Speicher auf deinem Gerät ab und zeigt es im Bereich Roadbook. Dazu merkt sie sich Dateiname, Größe, Seitenzahl, den Zeitpunkt des Öffnens, welches Roadbook geladen ist, die Stelle, an der du warst (Seite, Zoom, Lage), und ob das Papier umgekehrt gezeigt wird. Nichts davon wird übertragen oder mit deinem Konto abgeglichen, solange du ein Roadbook nicht selbst ins Konto lädst (Abschnitt 8a, „Roadbooks im Konto“). Ob eine Datei ein PDF ist, prüft die App an ihren ersten Bytes auf dem Gerät. Von der Sicherung bei Google sind die Roadbooks ausgenommen; beim Umzug auf ein neues Telefon überträgt Android sie ab Android 12 mit, wenn du die Übertragung von Gerät zu Gerät nutzt. „Entladen“ schließt ein Roadbook, „Löschen“ entfernt die Kopie samt gemerkter Stelle; die Datei in der App, aus der sie kam, berührt NavX4 nicht.
GPX- und OpenRally-Roadbooks. Erkennt die App in einer GPX-Datei ein Roadbook im offenen OpenRally-Format, fragt sie, wie es geöffnet werden soll. Bei „Nur Roadbook“ legt sie die Datei allein im privaten Speicher der App auf deinem Gerät ab; sie wird nicht übertragen und nicht in die Sicherung bei Google aufgenommen. Bei „Roadbook + Karte“ kommt zusätzlich die Spur mit den Notizen als Wegpunkte und der Sammlung „Roadbook“ in die Bibliothek und wird angemeldet wie jeder Eintrag mit deinem Konto abgeglichen (Abschnitt 8); die Originaldatei mit Tulpenbildern, Zonen und Radien bleibt auf dem Gerät. Für Entfernung und Kurs zum nächsten Wegpunkt liest das offene Roadbook den Standort des Geräts – nur solange es offen ist und nur auf dem Gerät; übertragen wird er dafür nicht. Fehlt die Standortfreigabe, bietet das Roadbook sie an; gefragt wird erst auf deinen Tipp.
Roadbook erzeugen. „Roadbook erzeugen“ im Bereich Roadbook baut auf dem Gerät aus der laufenden Führung, der geplanten Route oder einer auf der Karte geladenen Route oder Spur ein Roadbook mit gezeichneten Tulpen. Die erzeugte Datei liegt wie bei „Nur Roadbook“ allein im privaten Speicher der App auf deinem Gerät und ersetzt das zuletzt geöffnete Roadbook; sie wird nicht übertragen, geht nicht ins Konto und nicht in die Sicherung bei Google. Die gewählte Kurvenschwelle merkt sich die App wie ihre anderen Einstellungen auf dem Gerät. Ins Konto kommt ein Roadbook nur, wenn du es selbst unter „Roadbooks im Konto“ hochlädst (Abschnitt 8a). Die Einheit (Kilometer oder Meilen) wählst du beim Erzeugen; vorgewählt ist die Einheit der App.
Roadbook bearbeiten. Text und Schriftgröße an den Tulpen, die du unter „Bearbeiten“ im Bereich Roadbook änderst, schreibt die App in die Roadbook-Datei im privaten Speicher der App auf deinem Gerät; mehr wird dafür nicht gespeichert. Ins Konto geht eine Änderung nur bei einem Roadbook, das schon in deinem Konto liegt, und nur, wenn du „Speichern“ tippst (Abschnitt 8a, „Roadbooks im Konto“).
Tripmaster des Roadbooks. Der Tripmaster zählt Gesamt- und Teilstrecke aus den Standorten, die die App ohnehin bekommt (offenes Roadbook, sichtbares Cockpit, laufende Führung oder Aufzeichnung); eine eigene Ortung öffnet er nicht. Gespeichert werden nur die beiden Streckenwerte, ob er angehalten ist, und seine Einstellungen – keine Standorte und keine Zeiten – im privaten Speicher der App auf deinem Gerät, nicht in der Sicherung bei Google. Übertragen wird davon nichts.
Roadbook-Notizen und Roadbook-Einstellungen. Was du im Notizmodus auf ein Roadbook zeichnest, speichert die App als Striche je Seite bzw. je Notiz im privaten Speicher der App auf deinem Gerät, neben dem Roadbook und nicht in der Sicherung bei Google; „Alle löschen“ oder das Löschen des Roadbooks entfernt sie. Die Roadbook-Einstellungen (Auto-Folgen, Scrollmenge, Kartensplit, Minikarte, Stoppuhr, Tasten des Roadbooks) liegen geräteweit in der Cockpit-Datei auf dem Gerät. Für das Auto-Folgen der Tulpenrolle und für Entfernung und Kurs der Minikarte nutzt die App den Standort, den das sichtbare Cockpit ohnehin hat; „GPS › Karte“ zeigt einen Punkt des Roadbooks auf der Karte des Geräts. Die Instrumente neben der Tulpenrolle (Kurs, CAP, Lenkhinweis, Tempo, Zone, nächster Wegpunkt) rechnet die App aus demselben Standort, nur auf dem Gerät und ohne ihn zu speichern; die Ansagen „Kurs verlassen“ und „Wieder auf Kurs“ spricht die Sprachausgabe des Geräts. Welche Instrumente wo stehen, liegt mit den übrigen Roadbook-Einstellungen in der Cockpit-Datei. Übertragen wird davon nichts.
Rallye-Wertung des Roadbooks. Ob du die Kontrollwegpunkte eines Roadbooks erreicht hast und wie oft du in einer Geschwindigkeitszone zu schnell warst, rechnet die App aus dem Standort und Tempo, die das sichtbare Cockpit ohnehin hat; eine eigene Ortung öffnet sie dafür nicht. Gespeichert werden je Kontrollwegpunkt sein Zustand (bestätigt, verpasst) mit der Uhrzeit der Bestätigung und je Strafimpuls die Zone und um wie viel du zu schnell warst – keine Standorte und keine Strecke – im privaten Speicher der App auf deinem Gerät, nicht in der Sicherung bei Google und nicht in der eigenen ZIP-Sicherung der App; „Wertung neu beginnen“ oder ein anderes Roadbook löscht sie. Die Strafregeln liegen mit den übrigen Roadbook-Einstellungen in der Cockpit-Datei. Übertragen wird davon nichts; nur wenn du „Teilen“ oder „Als CSV exportieren“ tippst, geht das Ergebnis an die App bzw. den Speicherort, den du wählst.
Dateien weitergeben. Tippst du bei einer geladenen Datei auf „Teilen“, schreibt die App eine GPX-Kopie (Name, Linie, Wegpunkte) in ihren Zwischenspeicher und gibt sie der App, die du im Teilen-Dialog von Android wählst – nur zum Lesen und nur für diese eine Übergabe. Eine Kopie bleibt höchstens bis zum ersten Teilen, das mehr als eine Stunde später kommt – dann entfernt die App sie (manche Apps lesen einen Anhang erst beim Senden); Android kann den Zwischenspeicher auch vorher leeren. Was die gewählte App damit tut, bestimmt sie. Genauso gibt „Teilen“ bei einer Aufzeichnung ihre GPX-Datei weiter (Linie mit Zeitstempeln, Höhen, Wegpunkte und, wenn gemessen, Schräglage) – ebenfalls nur auf deinen Tipp und nur an die App, die du wählst.
Fotos. Teilst du ein Foto an NavX4 oder wählst du „Ziel aus Foto“, liest die App aus dem Foto allein den Aufnahmeort, den die Kamera hineingeschrieben hat, und legt ihn als Ziel in den Planer. Das Bild selbst wird weder gespeichert noch hochgeladen. Seit Android 10 entfernt das System den Ort aus Fotos der Mediathek, bevor eine App sie liest; deshalb fragt NavX4 nach der Berechtigung „Standort in Medien“ (ACCESS_MEDIA_LOCATION) – erst dann, wenn ein solches Foto ohne Ort ankommt, nie beim Start und für nichts anderes. Lehnst du ab, sagt die App, dass sie keinen Ort lesen konnte.
Kontakte. „Ziel aus Kontakt“ öffnet die Kontaktauswahl von Android für eine einzelne Postanschrift. Dafür braucht NavX4 keine Berechtigung READ_CONTACTS und liest dein Adressbuch nicht; es bekommt nur die eine Anschrift, die du wählst, mit einer befristeten Freigabe, und legt sie als Suchtext in das Zielfeld – von dort geht sie wie jede Suche an unseren Geocoder (Abschnitt 7). Gespeichert wird von der Anschrift nichts. Nur das Telefonbuch im Cockpit fragt nach der Kontakte-Freigabe (Abschnitt 5n).
Kartenlinks und Kurzlinks. Einen Kartenlink aus einer anderen Karten-App (Google Maps, Apple Maps, Waze, OpenStreetMap, Bing Maps, HERE, OsmAnd) liest die App auf deinem Gerät. Ein Kurzlink (etwa maps.app.goo.gl, waze.to, her.is) trägt das Ziel nicht selbst; um es zu finden, ruft die App den Link einmal beim Anbieter ab und folgt seiner Weiterleitung. Dabei erhält dieser Anbieter deine IP-Adresse und den Link – wie bei jedem Öffnen des Links im Browser –, und es gelten seine Datenschutzbestimmungen. NavX4 schickt dabei keine Kennung und keine Cookies mit und liest nur die Weiterleitungsadresse.
Wegbeschreibungen. Teilst du eine Wegbeschreibung mit mehreren Stopps (etwa einen Routenlink aus Google Maps), übernimmt die App jeden Stopp in den Planer. Stopps, die der Link nur als Text nennt (Ort oder Adresse), sucht sie über unseren Geocoder (Abschnitt 7), wie eine Suche von Hand; Stopps mit Koordinaten bleiben auf dem Gerät. Beginnt die Wegbeschreibung beim eigenen Standort, nutzt die App den Start „Mein Standort“ oder eine Ortung mit der Freigabe, die du schon erteilt hast; gefragt wird dafür nicht.
Links auf OpenStreetMap-Objekte. Ein Link auf ein Objekt bei openstreetmap.org (etwa …/node/123) trägt keine Koordinate. Um die Lage zu finden, fragt die App einmal die öffentliche Schnittstelle der OpenStreetMap Foundation (api.openstreetmap.org) nach diesem einen Objekt, bei einer Relation nach einem ihrer Mitglieder – höchstens drei Abrufe. Dabei erhält die OpenStreetMap Foundation deine IP-Adresse und die Kennung des Objekts, wie beim Öffnen des Links im Browser; es gelten ihre Datenschutzbestimmungen. NavX4 schickt keine Kennung von dir und keine Cookies mit.
Markierter Text. Wählst du in einer anderen App Text aus und dort „NavX4“, bekommt die App genau diesen Text und prüft ihn auf deinem Gerät auf Koordinaten, Kartenlinks oder eine kurze Adresse. Eine Adresse geht als Suchtext an unseren Geocoder (Abschnitt 7); sonst wird nichts übertragen, und ein Text ohne Ort wird verworfen.
Weitergeben und Teilen. „In anderer App öffnen“ übergibt die Koordinate eines Kartenpunkts (und, wenn bekannt, die Straße) als geo:-Link an die App, die du in der Android-Auswahl wählst; „Teilen“ übergibt Name, Koordinate und einen Kartenlink als Text. Was die gewählte App damit tut, richtet sich nach deren Datenschutzbestimmungen. „In OpenStreetMap öffnen“ am Kartenpunkt (auch im Kartenpunkt-Menü der Web-App) öffnet im Browser die Abfrage „Objekte an diesem Punkt“ bei openstreetmap.org mit der Koordinate des Punkts; dort gelten die Datenschutzbestimmungen der OpenStreetMap Foundation. Rechtsgrundlage für alles in diesem Abschnitt ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5j. Auto-Aus und Ladekabel (Android-App)
Wenn du es einschaltest, nimmt die Android-App das Ladekabel als Zündsignal: Solange NavX4 läuft, hört die App auf die Meldungen von Android, dass ein Ladegerät angeschlossen oder getrennt wurde und dass der Bildschirm an- oder ausgeht. Daraus entscheidet sie, ob sie nach einem Countdown beendet, den Bildschirm freigibt oder die von dir gewählten Aktionen beim Ein- und Ausstecken ausführt; für „Beenden nach Untätigkeit“ stellt sie einen Wecker bei Android. Diese Zustände werden nur auf deinem Gerät ausgewertet, nicht gespeichert und nicht übertragen. Wählst du als Aktion „Andere App öffnen“, liest die App dafür die Liste der Apps mit Startsymbol wie unter Abschnitt 5a und merkt sich nur die eine gewählte App. Gespeichert werden die Schalter und Aktionen in einer Datei der App auf deinem Gerät, ohne Abgleich mit deinem NavX4-Konto. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5k. Ländermodule (App und Web-App)
Die Ländermodule zeigen amtliche Warnungen, Brandgefahr, Einsätze, gesperrte Naturräume und Umweltzonen für Portugal, Katalonien, New South Wales, Victoria und Frankreich. Ob du in einem Modulgebiet bist, prüft die Android-App auf deinem Gerät: Sie vergleicht den Standort, den die ohnehin laufende Ortung (Navigation, Aufzeichnung, Karte) liefert, mit groben Gebietsumrissen, die in der App mitgeliefert werden – eine eigene Ortung schaltet sie dafür nicht ein. Dein Standort verlässt dafür das Gerät nicht. Liegt er zum ersten Mal in einem Modulgebiet, schaltet sich das Modul ein; auf dem Gerät gespeichert werden nur, welche Module an sind, in welchen Gebieten das Gerät schon war und welche Meldungen schon angezeigt wurden (höchstens 500 Kennungen), ohne Abgleich mit deinem NavX4-Konto.
Für jedes eingeschaltete Modul holt die App bzw. die Web-App die Lage von unserem Server (/api/v1/laendermodule/…). Die Anfrage enthält nur die Kennung des Moduls – keine Position, kein Konto, keine Gerätekennung; unser Server sieht dabei wie bei jedem Aufruf deine IP-Adresse (Abschnitt 3). Die Daten holt unser Server selbst bei den Behörden ab (MeteoAlarm/EUMETNET für Météo-France und das IPMA, Generalitat de Catalunya, NSW Rural Fire Service, Emergency Management Victoria, transport.data.gouv.fr); dabei geht nichts von dir an diese Stellen. Ernste Lagen an deinem Standort kann die App als Benachrichtigung anzeigen, auch in Android Auto; das lässt sich im Ebenen-Panel abschalten. Für jedes eingeschaltete Modul legt die App einen Schnellzugriff im Menü des App-Symbols an.
Crit'Air-Plakette. Trägst du die Plakette deines Motorrads ein, speichert die App sie im Fahrerprofil auf deinem Gerät (die Web-App im Speicher deines Browsers) und schickt sie mit jeder Routenanfrage mit (laender.critAir), damit die Route Umweltzonen meidet, in die du gerade nicht darfst. Unser Server nutzt sie nur für diese eine Berechnung und speichert sie nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5l. Einbahnprüfung vor dem Umkehren einer Linie (App und Web-App)
Drehst du im Planer eine Linie um, die nicht neu gerechnet wird – eine gespeicherte Route, eine importierte Datei, einen übernommenen Track oder einen Rundkurs –, prüft die App bzw. die Web-App vorher, ob die umgedrehte Linie gegen eine Einbahnstraße führt.
Was an unseren Server geht. Nur in diesem Moment schickt sie die Linie an unseren Server (/api/v1/oneway-check) – höchstens 20.000 Punkte als Längen- und Breitengrad, ohne Höhen, Zeitstempel, Namen, Konto oder Gerätekennung. Unser Server gibt sie an unseren eigenen Routing-Dienst weiter, der sie den Wegen zuordnet und die Stücke nennt, die umgedreht gegen eine Einbahn führen. Beide verwerfen die Linie danach; gespeichert wird sie nicht. Gegen Massenabrufe zählt der Server, wie oft eine Adresse in den letzten zehn Minuten gefragt hat – nur im Arbeitsspeicher und unter einem gekürzten Hashwert der IP-Adresse, nie auf der Platte. Die Linie kann Rückschlüsse auf geplante oder gefahrene Wege zulassen. Ohne Verbindung oder wenn du die Prüfung nicht abwartest, geht nichts hinaus; der Planer sagt dann, dass nicht geprüft wurde. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5m. Gefahrenwarnung: Wetter und Feuer an Standort und Route (App und Web-App)
Warnungen an deinem Standort (nur Android-App). Solange die Karte offen ist oder du navigierst, prüft die App etwa alle 30 Sekunden, was an deiner Position gilt – mit dem Standort, den die ohnehin laufende Ortung liefert; eine eigene Ortung schaltet sie dafür nicht ein, und Standortzugriff im Hintergrund braucht sie nicht. Die amtlichen Lagen der Ländermodule (Abschnitt 5k) vergleicht sie auf dem Gerät. Für aktive Feuer und das Wetter dieser Stunde fragt sie unseren Server: für die Feuer mit einem Rechteck von rund 20 km um die auf 0,1 Grad gerundete Position (/api/v1/gefahren/feuer), für das Wetter mit dieser gerundeten Zelle und der aktuellen Uhrzeit (/api/v1/gefahren/wetter). Neu gefragt wird erst, wenn du das Rechteck bzw. die Zelle verlässt, sonst höchstens alle 15 bzw. 30 Minuten.
Wetter und Feuer an der Route (App und Web-App). Im Planer erst, wenn du „Wetter und Feuer an der Route holen“ tippst, während einer Navigation von selbst und dann höchstens alle 30 Minuten: Die App bzw. die Web-App schickt bis zu zehn Punkte der Route, auf 0,1 Grad gerundet, mit der geschätzten Ankunftszeit, und für die Feuer ein Rechteck um die Route an unseren Server. Diese Punkte lassen grob erkennen, wo und wann du fahren willst. Keine Anfrage enthält dein Konto oder eine Gerätekennung; unser Server sieht wie bei jedem Aufruf deine IP-Adresse (Abschnitt 3), protokolliert keine Koordinate und speichert die Anfrage nicht.
Woher die Daten kommen. Das Wetter holt unser Server für jede Zelle bei MET Norway, wie beim Wetter im Cockpit (Abschnitt 5a) – MET Norway erhält dabei nur die gerundete Zelle und die Adresse unseres Servers, nichts von dir. Aktive Feuer holt unser Server als eine weltweite Datei bei der NASA (FIRMS); dabei geht nichts von dir an die NASA. Schaltest du die Kartenebene „Brandgefahr“ ein, lädt dein Gerät bzw. dein Browser die Kartenbilder direkt beim Global Wildfire Information System des Copernicus-Notfalldienstes der EU (Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission); dieser Dienst erhält dabei deine IP-Adresse und die angefragten Kartenausschnitte.
Notfallmeldungen und betroffene Feuerflächen (App und Web-App). Ist „Notfallmeldungen zeigen“ an (Vorgabe), fragt die App unseren Server nach Katastrophenmeldungen (GDACS) und amtlichen Wetterwarnungen (MeteoAlarm) für ein Rechteck von rund 1000 km um deine Position, auf 5 Grad nach außen gerundet (/api/v1/gefahren/meldungen) – neu nur, wenn sich dieses Rechteck oder der Schwerefilter ändert, sonst höchstens alle 30 Minuten. Die Web-App fragt dasselbe für den sichtbaren Kartenausschnitt, ebenfalls auf 5 Grad nach außen gerundet, wenn die Ebene „Warnungen“ an oder der Dialog „Gefahren“ offen ist. Mit den aktiven Feuern holen App und Web-App die betroffenen Flächen im selben Rechteck (/api/v1/gefahren/feuerflaechen). Unser Server holt die Meldungen bei GDACS (Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission mit dem Nothilfebüro der Vereinten Nationen) und bei MeteoAlarm (EUMETNET, die nationalen Wetterdienste); dabei geht nichts von dir an diese Stellen. Betrifft eine neue Meldung deinen Standort, zeigt die App sie im Fahrbildschirm und als Benachrichtigung, je nach deiner Einstellung mit oder ohne Ton.
Ist eine ernste Wetterlage oder ein Feuer an der Route neu, zeigt die App das im Fahrbildschirm und, wenn du Benachrichtigungen erlaubt hast, als Benachrichtigung – auch in Android Auto. Auf dem Gerät bleiben davon nur deine Einstellungen der Notfallmeldungen und die Kennungen samt Stufe der schon gemeldeten Notfallmeldungen gespeichert (keine Position), damit dieselbe Warnung nach einem Neustart nicht noch einmal kommt; die Web-App merkt sich nur den Schwerefilter im Browser. Die Lage selbst lebt nur im Arbeitsspeicher der laufenden App. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5n. Telefon und Startbildschirm (Android-App)
Schnellwahl, Telefonbuch und Wähler. Belegst du einen Platz der Schnellwahl, öffnet die App die Kontaktauswahl von Android; NavX4 erhält dabei nur den einen gewählten Eintrag (Name und Telefonnummer) und speichert ihn auf deinem Gerät. Das Telefonbuch im Cockpit liest – nur, wenn du die Kontakte freigibst, und nur, solange es offen ist – Namen, Telefonnummern, Vorschaubilder und die Favoritenmarke deiner Kontakte; gespeichert wird davon nichts. Rufst du aus der App an, übergibt sie die Nummer an die Telefonfunktion deines Geräts (mit der Berechtigung „Anrufe tätigen“ direkt, sonst an die Telefon-App). Den Verlauf hält die App selbst: welche Nummern du aus NavX4 gewählt hast und welche Anrufe der Anruffilter abgewiesen hat, jeweils mit Name (falls bekannt) und Zeit, höchstens die letzten 50. Die Anrufliste des Telefons liest NavX4 nicht.
Anruffilter. Machst du NavX4 in Android zur App für Anruferkennung und Spam, übergibt Android der App bei jedem eingehenden Anruf die Nummer. Je nach deiner Wahl (alle Anrufe, nur Favoriten, still) lässt NavX4 den Anruf klingeln oder weist ihn ab; für „nur Favoriten“ schaut die App im Adressbuch nach, ob die Nummer zu einem als Favorit markierten Kontakt gehört. Abgewiesene Anrufe kommen mit Nummer, Name und Zeit in den Verlauf. Die große Anrufanzeige im Cockpit (nur wenn du sie einschaltest) beobachtet mit der Berechtigung „Telefonstatus“, ob gerade ein Anruf klingelt, und nimmt ihn auf deinen Tipp mit der Berechtigung „Anrufe annehmen“ an oder lehnt ihn ab.
Startbildschirm. Machst du NavX4 zum Startbildschirm, merkt sich die App deine Wahl der Navigations-App (Paketname), ob und nach welcher Wartezeit sie nach dem Einschalten starten soll und für welches Hochfahren das schon geschehen ist (den Boot-Zähler von Android). Für die Auswahl fragt die App Android nach den Apps, die Navigationsziele annehmen. Deinstallierst du eine App aus „Alle Apps“, öffnet NavX4 nur die Rückfrage von Android.
Alles davon bleibt auf deinem Gerät: Es wird nicht an uns oder Dritte übertragen. Die Telefon-Daten (Schnellwahl, Verlauf, Filterstufe) sind außerdem von der Android-Gerätesicherung und der Übertragung auf ein neues Gerät ausgenommen; die Startbildschirm-Einstellungen (gewählte Navigations-App, Wartezeit, Kennung des letzten Hochfahrens) enthalten nichts über Personen und gehen wie die übrigen Einstellungen mit in deine Android-Sicherung. Löschen kannst du den Verlauf in der App („Verlauf löschen“), die Schnellwahl durch langes Drücken auf einen Platz; Berechtigungen und die Rolle als Anruffilter oder Startbildschirm entziehst du in den Android-Einstellungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5o. Einführung, lokale Sicherung und Fehlerbericht mit App-Protokoll (Android-App und Web-App)
Einführung. Beim ersten Start zeigt die App eine kurze Einführung. Dafür merkt sie sich auf deinem Gerät, dass du sie gesehen hast. Um dir ein Offline-Paket für dein Land vorzuschlagen, liest sie die Ländercodes deines Mobilfunknetzes und deiner SIM-Karte sowie die Spracheinstellung des Geräts – nicht deinen Standort. Das bleibt auf dem Gerät; geladen wird ein Paket nur, wenn du „Laden“ tippst (Abschnitt 5d).
Lokale Sicherung als ZIP. Unter „Sicherung und Wiederherstellung“ erstellt die App auf deinen Wunsch eine ZIP-Datei mit deinen Einstellungen, Fahrerprofilen samt Fotos, der Bibliothek (Routen, Sammlungen, Aufzeichnungen mit Zeitstempeln), Roadbooks, Orten und den übrigen Einstellungen der App, etwa der Schnellwahl. Nicht darin sind Offline-Karten, deine Anmeldung und noch nicht gesendete Meldungen. Wo die Datei landet, wählst du in der Dateiauswahl von Android – etwa auf dem Gerät, einer SD-Karte oder in einem Cloud-Ordner; liegt sie bei einem Cloud-Anbieter, gelten dessen Bedingungen. An uns geht dabei nichts. Beim Wiederherstellen liest die App nur eine Datei, die du selbst auswählst, und ersetzt damit den gesicherten Stand auf dem Gerät.
Fehlerbericht mit App-Protokoll. Unter „Fehler melden“ (im Menü der App und unter Einstellungen → Hilfe) schickst du uns Titel und Beschreibung eines Problems und auf Wunsch eine Kategorie. Nur wenn du „Protokoll der App und Angaben zum Gerät anhängen“ einschaltest (ab Werk aus), gehen zusätzlich eine Kennung von App-Version, Android-Version und Gerätemodell sowie die letzten Einträge des eigenen Android-Protokolls der App mit; „Vorschau“ zeigt vor dem Senden jedes Feld, das hinausgeht. Aus dem Protokoll entfernt die App vor dem Senden Positionen (Zahlen mit drei und mehr Nachkommastellen, geo-Adressen), Zugangsdaten (Token, Schlüssel, Kennungen), E-Mail-Adressen und die Abfrageteile von Internetadressen; höchstens 400 Zeilen gehen mit. Das Protokoll kann Fehlermeldungen der App samt der Programmstellen enthalten, an denen ein Fehler auftrat; einen eigenen Dienst für Absturzberichte hat die App nicht. Der Server bereinigt das Protokoll noch einmal. Gesendet wird mit deinem Konto; ohne Anmeldung oder ohne Netz wartet der Bericht auf dem Gerät. Erst wenn unser Server den Bericht angenommen hat, meldet die App „Angekommen“; Stand und Antwort siehst du unter „Meine Meldungen“ (Abschnitt 5p). Den Bericht sehen nur Moderation und Administration von NavX4. Das Protokoll löschen wir 30 Tage nach dem Bericht, den Bericht selbst mit deinem Konto; er steht in deinem Datenexport. Rechtsgrundlage für Titel, Beschreibung und Kategorie ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bearbeitung deiner Fehlermeldung). Protokoll und Angaben zum Gerät liest und sendet die App nur mit deiner Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG); ohne sie bleibt der Schalter aus, und eine gesendete Meldung samt Protokoll kannst du unter „Meine Meldungen“ jederzeit löschen. App-Fassungen bis 0.44.0 fragen noch nicht: Sie hängen die Kennung von App-Version, Android-Version und Gerätemodell an jeden Bericht und jedes Ticket aus dem Planer, und ihr Schalter für das Protokoll steht ab Werk an.
Nach einem Absturz. Stürzt die App ab, merkt sie sich auf deinem Gerät den Zeitpunkt, den Namen des betroffenen Programmteils (Thread), die Fehlermeldung und die Programmstellen des Absturzes. Stürzt ein nativer Teil der App ab, etwa die Kartendarstellung, oder beendet Android die App, weil sie nicht mehr reagiert, übernimmt die App von Android nur die Art, den Zeitpunkt und die kurze Beschreibung dazu. Die Notiz liegt in einem Speicherbereich der App, der nicht in deine Android-Sicherung geht. Beim nächsten Start fragt die App einmal, ob du einen Fehlerbericht schicken willst. Die Notiz verlässt das Gerät nur in einem Bericht, den du selbst abschickst, und nur mit eingeschaltetem „Protokoll der App und Angaben zum Gerät anhängen“; dann steht sie, bereinigt wie das übrige Protokoll, oben im Protokoll. Solange sie nur auf dem Gerät liegt, erhalten wir nichts. Die App löscht die Notiz, sobald der Bericht abgeschickt ist oder du „Absturz nicht melden“ wählst, spätestens nach 14 Tagen.
Fehler melden im Web-Planer. Unter „Fehler melden“ im Menü des Planers schickst du uns angemeldet Titel und Beschreibung eines Problems, dazu, was du selbst markierst (Bedienelemente der Seite mit ihrem Text und einem Ausschnitt ihres Seitenquelltexts, einen Streckenabschnitt), und, solange du sie nicht entfernst, eine Routendiagnose der angezeigten Route (Profil, Fahrzeug, Start und Ziel, wie sie im Planer stehen, Strecke, Datenstand, Kennung der Route); deinen Standort sendet der Planer dabei nicht. Nur wenn du „Angaben zu Browser und Gerät anhängen“ einschaltest (ab Werk aus), gehen zusätzlich die Adresse der Seite ohne Abfrageteil, der Seitentitel, die Fenstergröße und die Kennung deines Browsers mit; „Vorschau“ zeigt vorher, was gesendet wird. Den Bericht sehen nur Moderation und Administration von NavX4; du findest ihn unter /konto/meldungen und kannst ihn dort löschen (Abschnitt 5p). Rechtsgrundlage für den Bericht ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die Angaben zu Browser und Gerät deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).
5p. Support-Antworten, Roadmap und Übersetzungsportal (App und Web-App)
Meine Meldungen. Zu einer Meldung aus der App oder der Web-App speichern wir neben Titel und Beschreibung die Kategorie und die betroffenen Produkte, die du oder die Moderation gewählt haben, und die Antwort unseres Teams mit ihrem Zeitpunkt. Deine Meldungen mit Stand und Antwort siehst nur du, angemeldet in der App unter „Meine Meldungen“ und im Browser unter /konto/meldungen. Eine E-Mail verschicken wir dabei nicht. Die Angaben löschen wir mit deinem Konto; sie stehen in deinem Datenexport. Jede eigene Meldung kannst du dort auch einzeln löschen: Sie verschwindet dann sofort samt unserer Antwort, dem App-Protokoll und den Routenangaben; ein Eintrag der Roadmap, den unsere Moderation daraus formuliert hat, bleibt stehen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bearbeitung deiner Meldung).
Roadmap und Fehlerliste. Stimmst du angemeldet für einen Eintrag der öffentlichen Roadmap, speichern wir deine Konto-Kennung, den Eintrag und den Zeitpunkt – eine Stimme je Eintrag. Öffentlich ist nur die Zahl der Stimmen, nicht wer abgestimmt hat. Du kannst deine Stimme jederzeit zurücknehmen; mit deinem Konto löschen wir sie, im Datenexport steht sie. Die Einträge selbst formuliert unsere Moderation; der Text deiner Meldung wird nicht von selbst öffentlich. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Teilnahme an der Abstimmung).
Übersetzungsportal. Reichst du auf /uebersetzen eine Übersetzung ein, speichern wir Sprache, Textkennung, deinen Vorschlag, deine Konto-Kennung, den Zeitpunkt und deine Zustimmung zur Lizenz CC0 1.0; bei einer Stimme deine Konto-Kennung, den Vorschlag und den Zeitpunkt. Öffentlich sind der Wortlaut der Vorschläge und die Zahl ihrer Stimmen, nicht dein Name. Freigegebene Vorschläge übernehmen wir als Text ohne Namen in App und Web-App. Mit deinem Konto löschen wir deine Vorschläge und Stimmen; Texte, die schon in einer veröffentlichten Version stehen, bleiben dort. Im Datenexport stehen Vorschläge und Stimmen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Teilnahme am Portal).
Meldungen, Korrekturleser und Bestenliste im Übersetzungsportal. Meldest du eine Übersetzung als möglicherweise falsch, speichern wir deine Konto-Kennung, Sprache, Textkennung und den Zeitpunkt; öffentlich ist nur die Zahl der Meldungen, nicht wer gemeldet hat. Ernennt dich ein Admin zum Korrekturleser einer Sprache, speichern wir deine Konto-Kennung, die Sprache und den Zeitpunkt; Admins sehen dazu deinen Namen und deine E-Mail-Adresse. In der Bestenliste stehst du nur, wenn du dich selbst einträgst: Dann zeigen wir öffentlich deinen Profilnamen (ohne Profilnamen den Namen deines Kontos, nie eine E-Mail-Adresse) mit der Zahl deiner freigegebenen Übersetzungen, deiner Vorschläge und deiner Sprachen; austragen kannst du dich jederzeit. Die offene Schnittstelle /api/v1/translate/strings nennt Texte, Vorschläge und Zahlen, aber keine Konten. Mit deinem Konto löschen wir Meldungen, Rolle und Eintrag; im Datenexport stehen sie. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Teilnahme am Portal), für die Bestenliste deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, die du mit dem Austragen widerrufst.
5q. Telefon-Brücke und iPhone-Benachrichtigungen (Android-App)
Telefon-Brücke. Koppelst du zwei Geräte mit NavX4 – dein Telefon und ein Gerät am Lenker –, verbinden sie sich direkt per Bluetooth; über unsere Server läuft dabei nichts. Das Telefon überträgt an das gekoppelte Gerät: von den Benachrichtigungen, die NavX4 über den Benachrichtigungszugriff sieht, App-Name, Paketname, Titel, Text und Zeit (nicht aus Apps, die du ausschaltest, und für Anrufe und SMS nach deinem Filter); bei Anrufen Name oder Nummer des Anrufers, ob es klingelt, und die Gesprächsdauer; deine Schnellwahl, als Favorit markierte Kontakte (Name und Nummer, höchstens 30, nur mit Kontakte-Freigabe) und die letzten zehn aus NavX4 gewählten Nummern; Dateien, die du mit „An Lenkergerät senden“ teilst. Für die Filter „nur bekannte Nummern“ und „nur Favoriten“ schaut das Telefon im Adressbuch nach, ob der Absender darin steht. Das Gerät am Lenker schickt zurück, was du dort tust: Wegwischen, Antworten (der Text geht über die Benachrichtigung an die App auf dem Telefon), Annehmen, Ablehnen, Auflegen, die zu wählende Nummer und die Bitte um einen Hotspot. Die Verbindung ist Ende zu Ende verschlüsselt (Schlüsselaustausch ECDH P-256, AES-256-GCM); beim ersten Koppeln vergleichst du an beiden Geräten einen sechsstelligen Code.
Gespeichert werden auf beiden Geräten nur die Einstellungen der Brücke, der eigene Schlüssel und Name, Bluetooth-Adresse und öffentlicher Schlüssel des gekoppelten Geräts. Meldungen, Anrufe und Kontakte des Telefons hält das Gerät am Lenker nur im Arbeitsspeicher, solange die Verbindung steht. Empfangene Dateien liegen im privaten Speicher der App, bis du sie löschst.
iPhone-Benachrichtigungen. Schaltest du sie ein, macht sich das Gerät per Bluetooth Low Energy für iPhones sichtbar. Nach dem Koppeln und deiner Zustimmung am iPhone („Systembenachrichtigungen teilen“) liest NavX4 über Apples Benachrichtigungsdienst für Zubehör je Benachrichtigung App-Kennung, Titel, Untertitel, Text (gekürzt), Zeit und Kategorie und zeigt sie an – mit „Nur Anrufe“ nur eingehende Anrufe. Annehmen, Ablehnen und Wegwischen schickt NavX4 als Befehl an das iPhone. Gespeichert werden nur Bluetooth-Adresse und Name des gewählten iPhones; die Benachrichtigungen bleiben im Arbeitsspeicher.
Nichts davon wird an uns oder Dritte übertragen. Einstellungen, Schlüssel, gekoppeltes Gerät und empfangene Dateien sind von der Android-Gerätesicherung und der Übertragung auf ein neues Gerät ausgenommen. Löschen kannst du durch „Entkoppeln“, durch Ausschalten der Brücke bzw. der iPhone-Benachrichtigungen und durch „Löschen“ bei den empfangenen Dateien; Berechtigungen und Bluetooth-Kopplungen entziehst du in den Android-Einstellungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir genutzten Funktion).
5r. Fahrt per Link teilen (Android-App)
Fahrt per Link teilen. Teilst du eine Fahrt ausdrücklich mit „Teilen starten“, speichern wir auf unserem Server: eine zufällige Link-Kennung, den Namen der Fahrt, deine Datenschutzregler, den Zustand (läuft, angehalten, beendet), Kennung und Name des sendenden Geräts (eine Zufallskennung der App, keine Hardwarekennung), die gemessenen Positionen mit Zeitpunkt, Tempo, Höhe und Richtung (alle zehn Sekunden, in Kurven alle drei Sekunden), die daraus berechneten Fahrtwerte und deine Beiträge: Nachrichten, Fotos (als Verweis auf dein privates Foto) und Orte mit Name, Kategorie und Beschreibung, jeweils mit Ort und Zeitpunkt. Eine geteilte Fahrt ist damit eine Ortsspur; sie entsteht nur, solange du teilst, und nicht, solange die Fahrt angehalten ist.
Wer was sieht. Zuschauer öffnen den Link. Voreingestellt sind das nur angemeldete Freunde von dir; jeder mit dem Link ohne Konto nur, wenn du das wählst und unser Server es anbietet. Zuschauer sehen deinen Anzeigenamen, dein Profilbild nur, wenn dein Profil für sie sichtbar ist, Position und Spur im eingestellten Fenster (keine Spur, 1 bis 24 Stunden oder die ganze Fahrt), mit Zeitversatz alles um 1 bis 6 Stunden später, Tempo und Fahrtwerte nur, wenn du sie einschaltest, und deine Beiträge ohne die ausgeblendeten. Wer angemeldet ist und dich blockiert hat oder von dir blockiert ist, sieht nichts. Hast du „jeder mit dem Link“ gewählt, gilt das nur für Angemeldete: Ohne Anmeldung wissen wir nicht, wer den Link öffnet.
Zuschauerzahl. Die Folgeseite schickt bei jedem Abruf eine Zufallskennung ihres Browser-Tabs. Wir speichern davon nur einen Streuwert (SHA-256), ohne IP-Adresse und ohne Konto, und löschen ihn nach einer Minute ohne Abruf. Du siehst nur die Zahl.
Speicherdauer. Beim Beenden entscheidest du: Behalten lässt die Fahrt als Journal unter demselben Link stehen, bis du sie verwirfst oder dein Konto löschst. Verwerfen löscht Fahrt, Spur, Beiträge und Zuschauerzeilen sofort; deine Fotos bleiben als private Fotos in deinem Konto, bis du sie löschst. Mit „GPX in der Bibliothek behalten“ lädt die App die Fahrt vorher als GPX auf dein Gerät. Mit dem Konto wird alles gelöscht. Schließt du NavX4 über „Beenden“, hält die Fahrt an. Ende von selbst: Geschieht an einer laufenden oder angehaltenen Fahrt 24 Stunden lang nichts (kein Punkt, kein Beitrag, keine Pause, kein Umbenennen), beendet unser Server sie von selbst; dafür speichern wir die Zeit deines jüngsten Beitrags und den Zeitpunkt dieses Endes. Zuschauer sehen sie dann nicht mehr. Beim nächsten Mal online legt die App die GPX der Fahrt in die Bibliothek deines Geräts, wenn dieses Gerät an ihr teilnahm, und fragt einmal, ob du sie als Journal behältst oder löschst. Behältst du sie nicht, löschen wir sie 14 Tage nach diesem Ende mit Spur und Beiträgen; deine Fotos bleiben private Fotos.
Meine geteilten Fahrten und Journal im Web. In der App und auf navx4.app/konto/geteilte-fahrten siehst du deine Freigaben mit Zustand, Strecke, der Zahl der Fotos, Nachrichten und Orte und der höchsten Zahl gleichzeitiger Zuschauer; davon speichern wir nur die Zahl, keine Namen. Ein behaltenes Journal kannst du im Web um eine Beschreibung ergänzen, auf „Nur ich“ stellen (dann sieht es niemand außer dir), Zuschauern das Herunterladen der GPX erlauben (die Datei hält dasselbe Spurfenster ein wie die Folgeseite) und einen neuen Link erzeugen, mit dem der alte nicht mehr funktioniert. Ein Klick auf deine Spur fügt nachträglich eine Nachricht oder ein Foto an dieser Stelle ein; ein Foto wird dabei schon im Browser verkleinert und neu kodiert, privat hochgeladen und bekommt Ort und Zeit der gewählten Stelle. Zwei Geräte: Startest du auf einem zweiten Gerät, während auf einem anderen schon geteilt wird, siehst du den Namen des sendenden Geräts und kannst übernehmen; das alte Gerät sieht dann den Namen des neuen.
Folgeseite im Browser. Der Link führt auf navx4.app/f/ mit der Linkkennung. Die Seite fragt unseren Server alle fünf Sekunden nach dem neuen Stand, solange ihr Tab sichtbar ist, bei einem Journal einmal in der Minute, und zeigt nur, was deine Regler freigeben. Zusehen darf, wer angemeldet und mit dir befreundet ist; ohne Anmeldung zeigt die Seite nur den Weg zur Anmeldung, keine Angaben zur Fahrt. Die Zufallskennung für die Zuschauerzahl entsteht bei jedem Öffnen der Seite neu und bleibt nur im Arbeitsspeicher der geöffneten Seite; im Browser wird dafür nichts gespeichert. Den nächstgelegenen Ort zu deinen Beiträgen fragt die Seite über unsere Umkehrsuche ab (Abschnitt 7): Dafür geht die auf drei Nachkommastellen (gut 100 Meter) gerundete Stelle eines Beitrags an unseren Server und von dort an unseren Photon, nur bei dessen Ausfall an den öffentlichen Photon von komoot, ohne IP-Adresse und ohne Konto des Zuschauers. Die Einheiten der Fahrtwerte nimmt die Seite aus der Einstellung oder der Spracheinstellung des Browsers des Zuschauers; das bleibt auf seinem Gerät. Die Seite steht nicht in Suchmaschinen (noindex), und ihre Vorschau beim Teilen in einem Messenger nennt weder dich noch den Namen der Fahrt.
Begleiter im Browser. Öffnest du angemeldet den Link deiner eigenen laufenden Fahrt, kannst du von dort Nachrichten, ein Foto und einen Ort beitragen und die Fahrt anhalten, fortsetzen und beenden (als Journal behalten oder verwerfen). Der Browser fragt dafür keinen Standort ab: Ein Beitrag steht an der jüngsten Position, die dein sendendes Gerät gemeldet hat. Ein Foto wird schon im Browser verkleinert und neu kodiert (Bilddaten wie Aufnahmeort fallen dabei weg), privat hochgeladen und bekommt diese Position. Ein Ort geht als Wegpunkt in die GPX der Fahrt, nicht in „Meine Orte“. Eine von selbst beendete Fahrt kannst du dort ebenfalls behalten oder löschen.
Auf dem Gerät liegen im privaten Speicher der App: was ohne Netz auf das Senden wartet (Positionen, Beiträge, Fotodateien bis zum Hochladen), die Regler der letzten Fahrt, deine eigenen Texte der Schnellnachrichten und die Kennungen der Fahrten, an denen dieses Gerät teilnahm, für die es zuletzt sendete, nach denen es schon gefragt hat und deren GPX es schon abgelegt hat (je höchstens 50). Positionen, Beiträge, Regler und Texte gehen nicht in die Android-Sicherung und nicht auf ein neues Gerät; die wartenden Fotodateien liegen im Fotoordner der App und können wie andere noch nicht hochgeladene Fotos in deine Android-Sicherung gehen. Beim Abmelden oder Kontowechsel wird all das gelöscht. Fotos werden vor dem Hochladen neu kodiert, dabei fallen alle Bilddaten wie Aufnahmeort und Gerät weg; ihr Ort kommt aus der Fahrt. Gesichter werden bei Fotos einer geteilten Fahrt nicht automatisch erkannt und nicht verwischt. Ein Ort mit dem Ziel „Meine Orte“ wird zusätzlich als eigener Ort gespeichert (Abschnitt 8a).
Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit „Teilen starten“ gibst. Du widerrufst sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft durch Anhalten, Beenden oder Verwerfen der Fahrt.
5s. Gruppenfunk ohne Netz über LoRa (Android-App)
Gruppenfunk. Schaltest du unter Einstellungen, Geräte, „Funk ohne Netz“ den Funk ein und koppelst ein eigenes Funkmodul nach dem offenen Protokoll von NavX4, sendet die App über dieses Modul per Funk (LoRa) an alle Geräte in Reichweite, die denselben Funkcode haben: deinen Anzeigenamen und, wenn du angemeldet bist, deine Kontokennung (damit andere dich auf ihrer Karte nur einmal sehen), deine Position mit Tempo, Richtung und Messzeit, ob du Internet hast und ob du Hilfe brauchst, deine Nachrichten im Funkchat, einen Hilferuf mit dem letzten Standort und die Entwarnung. Die Position geht nur hinaus, solange „Eigene Position über Funk senden“ an ist und eine Ortung läuft (Führung, Aufzeichnung, Ankerdienst oder die eigene Ortung des Funkdienstes, siehe unten), alle 30 Sekunden in Fahrt und alle 2 Minuten im Stand. Andere Telefone der Gruppe reichen diese Funkrahmen weiter, und deines reicht ihre weiter, damit sie über die direkte Reichweite hinaus ankommen.
Verschlüsselung und Weg. Alles geht mit dem Schlüssel aus dem Funkcode verschlüsselt hinaus (AES-128-GCM); wer den Code nicht hat, kann es nicht lesen. Unverschlüsselt ist nur der Kopf jedes Rahmens: seine Art (etwa Position, Nachricht oder Hilferuf), wie oft er weitergereicht werden darf, eine aus dem Schlüssel abgeleitete Gruppenkennung, eine zufällige Absenderkennung der App (keine Hardwarekennung) und ein Zähler, an dem sich die ungefähre Sendezeit ablesen lässt. Daraus lässt sich ablesen, welche Art Rahmen ein Gerät wann sendet und dass zwei Rahmen vom selben Gerät stammen, nicht aber, von wem, und nicht, was darin steht. Wer den Funkcode hat, ist in der Gruppe; du gibst ihn selbst weiter. Nichts davon geht über unseren Server oder an Dritte. Funk lässt sich nicht auf bestimmte Empfänger begrenzen: Wer in Reichweite ist und den Funkcode kennt, empfängt mit.
Was die App speichert. Im privaten Speicher der App liegen: ob der Funk an ist, Name und Bluetooth-Adresse des Moduls, der Funkcode deiner Gruppe (mit dem Schlüssel), die zufällige Absenderkennung, der letzte Zähler, die zuletzt bestimmte Region und deine Einstellungen. Das geht nicht in die Android-Sicherung und nicht auf ein neues Gerät. Was du von anderen empfängst (Fahrer, Positionen, Nachrichten, Hilferufe), bleibt im Arbeitsspeicher und ist mit dem Ende der App weg; der Chat hält höchstens 100 Nachrichten. Ein Hilferuf über Funk erscheint als Benachrichtigung und Ansage wie ein Hilferuf in der Tour (Abschnitt 8a).
Region. Damit das Modul nur mit den erlaubten Frequenzen und Grenzen funkt, bestimmt die App die Funkregion: Hast du eine von Hand gewählt, gilt sie; sonst aus dem Land an deinem Standort. Dafür nimmt sie den jüngsten Standort ihrer laufenden Ortung oder, mit deiner Standortfreigabe, den letzten Standort, den Android kennt, wenn er höchstens 30 Minuten alt ist; eine Ortung startet sie dafür nicht. Das Land schlägt sie offline auf dem Gerät in einem mitgelieferten Länderraster nach (aus Daten von OpenStreetMap, Europa); der Standort verlässt dafür das Gerät nicht und wird nicht gespeichert. Ergibt der Standort kein Land (keiner bekannt, älter oder außerhalb des Rasters), gilt das Land des Mobilfunknetzes, sonst, wenn gar kein Land bekannt ist, die zuletzt bestimmte Region. In einem Land ohne bekannte Region sendet die App nichts, bis du eine wählst.
Andere Apps. Nur wenn du „Andere Apps dürfen mitfunken“ einschaltest (voreingestellt aus), können Apps mit der Berechtigung „NavX4-Funk mitbenutzen“ eigene Daten über deine Funkgruppe senden und empfangen und die Funkeinstellungen lesen (mit dem Namen der Funkgruppe und der Zahl der Fahrer in Reichweite, ohne Schlüssel und ohne Funkcode); Leistung, Antenne und Hören vor dem Senden setzen dürfen sie nur mit einem zweiten Schalter. Was diese Apps damit tun, liegt bei ihnen. Positionen, Nachrichten und Hilferufe deiner Gruppe bekommen sie nie.
Funkdienst. Solange der Funk an und ein Modul gekoppelt ist, hält ein eigener Dienst der App mit der Dauerbenachrichtigung „Funk ohne Netz läuft“ das Modul, auch wenn NavX4 im Hintergrund ist. Nach einem Neustart des Telefons oder einer Aktualisierung der App startet er von selbst wieder, wenn der Funk vorher an war; ist er aus, startet nichts. Hast du eine Funkgruppe, ist „Eigene Position über Funk senden“ an und die genaue Standortfreigabe erteilt, bestimmt dieser Dienst deinen Standort selbst (GPS alle fünf Sekunden), aber nur, wenn er aus der geöffneten App startet; nach einem Neustart erst, wenn du NavX4 einmal geöffnet hast. Dieser Standort geht nur in den Gruppenfunk, nicht an unseren Server und nicht in die Tourfreigabe; gespeichert wird er nicht, mit dem Ende des Dienstes ist er weg. Eine Standortfreigabe „immer“ braucht und erfragt die App dafür nicht. Kann der Dienst nicht starten, hält wie bisher der Ankerdienst Modul und Ortung, solange du deine Position über Funk sendest (Abschnitt 5g). Aus geht der Funk über seinen Schalter oder „Funk ausschalten“ in der Benachrichtigung; „NavX4 beenden“ (Abschnitt 5g) schaltet ihn nicht aus.
Die Bluetooth-Freigabe erfragt die App erst, wenn du nach einem Modul suchst (ab Android 12 „Geräte in der Nähe“); bis Android 11 braucht die Suche die Standortfreigabe. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit dem Einschalten gibst; du widerrufst sie jederzeit, indem du den Funk oder „Eigene Position über Funk senden“ ausschaltest oder die Gruppe verlässt.
5t. Gesichtsvorschlag bei Fotos mit ML Kit von Google (Android-App)
Was auf deinem Gerät geschieht. Hast du den Gesichtsvorschlag erlaubt und nimmst in der App ein Foto auf, im Planer oder für einen eigenen Ort, sucht sie darin nach Gesichtern, damit du sie vor dem Hochladen verwischen kannst (Abschnitt 8a, „Fotos“). Findet sie welche, hält sie das Foto zurück, bis du entschieden hast. Dafür nutzt sie die Gesichtserkennung von ML Kit, einer Programmbibliothek von Google; das Erkennungsmodell liefern die Google Play-Dienste deines Telefons, die es beim ersten Gebrauch herunterladen. Nach Googles Angabe verarbeitet ML Kit das Bild vollständig auf dem Gerät und schickt weder das Bild noch das Ergebnis an Google. Fotos einer geteilten Fahrt (Abschnitt 5r) durchsucht die App nicht. Fehlen die Google Play-Dienste, gibt es keinen Vorschlag, und du markierst selbst.
Was Google dabei erhält. Während der Nutzung schickt ML Kit Kennzahlen über Leistung und Nutzung an Google. Google nennt dafür: Angaben zum Gerät (Hersteller, Modell, Version und Build von Android, verfügbare Rechenbeschleuniger für maschinelles Lernen), zur App (Paketname und Version), eine Kennung (je nach Art der Einbindung nennt Google eine Gerätekennung oder Kennungen je Installation, die keinen Nutzer und kein Gerät eindeutig erkennen sollen), Leistungswerte wie die Rechenzeit, die Einstellungen der Anfrage wie Bildformat und Auflösung, die Größe von Eingabe und Ausgabe, die Version der Funktion, die Art des Ereignisses und Fehlercodes. Anbieter von ML Kit ist die Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, Kalifornien 94043, USA; Google verarbeitet diese Kennzahlen als eigener Verantwortlicher, nicht in unserem Auftrag. Sie können dabei in die USA gelangen; die Google LLC ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, auf das Googles Datenschutzbedingungen für solche Übermittlungen verweisen. Google nutzt diese Daten nach eigener Angabe, um die Leistung zu messen, Fehler zu finden, die Schnittstellen zu warten und zu verbessern und Missbrauch zu erkennen; übertragen werden sie verschlüsselt (HTTPS), und an Dritte gibt Google sie nach eigener Angabe nicht weiter. Für diese Verarbeitung gilt die Datenschutzerklärung von Google. Wir selbst erhalten diese Daten nicht. Quellen: Googles Seiten „ML Kit Android data disclosure“, „ML Kit Terms“, „Google APIs Terms of Service“, „Google Controller-Controller Data Protection Terms“ und „Data Privacy Frameworks“, alle abgerufen am 17. Oktober 2026.
Einwilligung und Rechtsgrundlage. Den Gesichtsvorschlag gibt es nur mit deiner Einwilligung. Bevor die App dir zum ersten Mal Gesichter vorschlägt, fragt sie dich nach der Aufnahme und sagt dabei, was auf dem Gerät geschieht und was an Google geht; bis du antwortest, bleibt das eben aufgenommene Foto auf dem Gerät. Rechtsgrundlage für das Auslesen der Geräteangaben durch ML Kit ist § 25 Abs. 1 TDDDG, für die Gesichtssuche und die Übermittlung der Kennzahlen an Google Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, jeweils deine Einwilligung. Die Kennzahlen dienen Googles eigenen Zwecken, der Diagnose und Nutzungsanalyse; im Formular Datensicherheit bei Google Play geben wir sie deshalb als Daten für Analysezwecke an. Einen Weg, diese Übermittlung bei eingeschaltetem Vorschlag abzuschalten, nennt Google für ML Kit nicht.
Ablehnen, Schalter und Widerruf. Ohne deine Einwilligung startet die App ML Kit nicht und ruft es nicht auf; an Google geht dafür nichts. Gesichter und Kennzeichen markierst du dann selbst, einen anderen Nachteil hast du nicht. Der Schalter „Gesichter auf Fotos vorschlagen“ unter Einstellungen, Allgemein, Gesichtsvorschlag steht ab Werk auf aus. Dort widerrufst du deine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft; danach ruft die App ML Kit nicht mehr auf. Deine Antwort speichert die App mit der Fassung des Textes und dem Zeitpunkt nur auf diesem Gerät (Einstellungsdatei navx4-gesichtsvorschlag), nicht in der Android-Gerätesicherung und nicht in der lokalen Sicherung (Abschnitt 5o); auf einem neuen Gerät fragt sie neu. Fotos kannst du auch im Web-Planer hochladen: Dort markierst du Gesichter von Hand, und ML Kit läuft dort nicht. App-Fassungen bis 0.44.0 fragen noch nicht: Sie rufen ML Kit nach jeder Aufnahme auf und haben keinen Schalter; Frage und Schalter bringt eine neuere Fassung der App.
6. Kartendarstellung durch Drittanbieter
Zur Darstellung der Karte lädt dein Browser Kartenkacheln direkt bei folgenden Anbietern. Diese erhalten dabei deine IP-Adresse und die angefragten Kartenausschnitte (daraus kann sich ein grober Ortsbezug ergeben):
- OpenFreeMap (Basiskarte) – openfreemap.org
- EOX IT Services GmbH, Wien, Österreich (Satellitenbilder, Sentinel-2) – eox.at
- Mapterhorn (Geländedaten) – mapterhorn.com
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO; ohne das Laden der Kacheln kann die Karte nicht angezeigt werden.
Zusätzliche Kartenebenen (nur, wenn du sie einschaltest). Im Ebenen-Panel der Android-App und der Web-App kannst du weitere Ebenen über die Karte legen. Jede ist ausgeschaltet, bis du sie wählst; dann lädt dein Gerät die Kacheln direkt beim jeweiligen Anbieter, der dabei deine IP-Adresse und die angefragten Kartenausschnitte erhält. Über unseren Server läuft dabei nichts. Ohne Netz fragt die App keine dieser Ebenen an.
Entfernungsringe (nur Android-App, nur wenn du sie einschaltest). Die Ringe um die eigene Position rechnet die App auf deinem Gerät aus der Position, die die Karte während einer Fahrt oder im Cockpit ohnehin zeigt. Dafür wird nichts geladen und nichts an uns oder Dritte übertragen; gespeichert wird nur, ob die Ebene eingeschaltet ist.
- U.S. Geological Survey, USA (Topokarte USA) – usgs.gov
- U.S. Forest Service, USA (freigegebene Forstwege, MVUM) – fs.usda.gov
- Bureau of Land Management, USA (Bundesflächen und Verwalter) – blm.gov. Beide Ebenen fragen nur an, solange die Karte in den USA steht.
- Geoscience Australia, Australien (Topokarte Australien) – ga.gov.au
- Kartverket, Norwegen (Topokarte Norwegen) – kartverket.no
- ČÚZK (Tschechisches Amt für Vermessung und Kataster), Tschechien (Karte ZM 50) – cuzk.gov.cz
- IGN (Institut national de l’information géographique et forestière), Frankreich (Plan IGN) – ign.fr
- OpenStreetMap Foundation, Vereinigtes Königreich (öffentliche GPS-Spuren) – osmfoundation.org
- Deutscher Wetterdienst, Offenbach am Main (Niederschlagsradar, Temperatur, Wind) – dwd.de. In der Android-App gilt dafür zusätzlich der Schalter „Wetter“ im Cockpit: Ist er aus, geht keine Anfrage an den Wetterdienst.
- Mapterhorn (Schummerung aus denselben Geländedaten wie die Höhen-Ansicht, siehe oben).
- Eigene Kachelquellen: Trägst du selbst die Adresse eines Kachelservers ein, fragt dein Gerät genau diesen Server an. Wer ihn betreibt, bestimmst du; für ihn gelten dessen eigene Bedingungen.
Die USGS, der U.S. Forest Service und das Bureau of Land Management sitzen in den USA, Geoscience Australia in Australien. Schaltest du eine dieser Ebenen ein, gehen IP-Adresse und Kartenausschnitt dorthin – nur auf deine Wahl im Panel hin und nur, solange die Ebene eingeschaltet ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir gewählten Funktion), für die Übermittlung in diese beiden Länder Art. 49 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Ebenen für unterwegs vorab laden (Android-App). Im Offline-Bereich der App kannst du Topokarten, die Schummerung und eigene Kachelquellen für ein Gebiet vorab laden – den sichtbaren Kartenausschnitt oder einen Korridor entlang deiner Route bzw. einer Datei aus deiner Bibliothek. Nur wenn du „Laden“ tippst, fragt dein Gerät alle Kacheln dieses Gebiets direkt beim jeweiligen Anbieter (Liste oben) an. Der Anbieter erhält dabei deine IP-Adresse und die angefragten Kacheln; bei einem Korridor lässt sich daraus der Verlauf der Strecke ablesen. Die Linie selbst, das Gebiet und die geladenen Kacheln bleiben im internen Speicher der App; über unseren Server läuft dabei nichts. „Löschen“ entfernt ein Gebiet wieder. Öffentliche GPS-Spuren, Wetter und das Satellitenbild lassen sich nicht vorab laden. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für USGS und Geoscience Australia zusätzlich Art. 49 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Zwischenspeicher der Karte (Android-App). Die App behält online angesehene Kartenkacheln im internen Speicher, bis zur Größe, die du im Offline-Bereich wählst (ab Werk 50 MB, „aus“ schaltet ihn ab); „Zwischenspeicher leeren“ löscht ihn. Er verlässt das Gerät nicht. Ist er an, zeigt die Karte Topokarten und Schummerung ohne Netz aus diesem Speicher.
Ortssuche in den Offline-Karten (Android-App). Die Offline-Karten enthalten ein Verzeichnis der Orte, Straßen und Hausnummern. Die App sucht zuerst darin, auf dem Gerät; erst wenn es keine passende Antwort gibt, geht der Suchtext wie bisher an unseren Server (Abschnitt 7). Für die aktive Route fehlende Routing-Pakete kann die App vormerken; die Vormerkung bleibt auf dem Gerät, geladen wird wie in Abschnitt 5d, sobald Netz da ist.
Offroad-Ebene (Fahrwege nach Grad, Pfade und Reitwege). Diese Ebene kommt nicht von einem Drittanbieter, sondern von unserem eigenen Paketserver (navx4.app/packages/ebenen/wegegrad): Wir bauen sie selbst aus OpenStreetMap-Daten. Ist sie eingeschaltet, lädt die Karte die Stücke dieser Datei, die zum sichtbaren Ausschnitt gehören. Unser Server sieht dabei wie bei jedem Abruf deine IP-Adresse und welche Stücke angefragt wurden (Abschnitt 3); daraus kann sich ein grober Ortsbezug ergeben. Eine Kennung oder einen Standort enthält die Anfrage nicht. Ob die Ebene an ist, speichert die App auf deinem Gerät, die Web-App im Browser (localStorage, navx4-wegegrad). Ebenso bleibt die gewählte Farbvorlage für Farbfehlsichtige nur auf deinem Gerät (App: Einstellungen der App, Web-App: navx4-farbsicht); an uns geht sie nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir gewählten Funktion).
Höhenlinien. Auch diese Ebene kommt von unserem eigenen Paketserver (navx4.app/packages/ebenen/hoehenlinien): Wir berechnen die Linien selbst aus frei verfügbaren Höhendaten (Terrain Tiles). Ist die Ebene eingeschaltet, lädt die Karte das kleine Verzeichnis der Ebene und die Stücke der Datei, die zum sichtbaren Ausschnitt gehören. Unser Server sieht dabei wie bei jedem Abruf deine IP-Adresse und welche Stücke angefragt wurden (Abschnitt 3); daraus kann sich ein grober Ortsbezug ergeben. Eine Kennung oder einen Standort enthält die Anfrage nicht. Ob die Ebene an ist und mit welcher Deckkraft, steht bei den übrigen Ebenen (unten). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der von dir gewählten Funktion).
Welche Ebenen du eingeschaltet hast, ihre Deckkraft und die Adressen eigener Kachelquellen speichert die App auf deinem Gerät, die Web-App im Browser (localStorage, navx4-kartenebenen). Wie viele Daten jede Ebene verbraucht, misst das Gerät bzw. der Browser selbst und zeigt es im Panel an. Nichts davon wird an uns übertragen.
7. Orts- und Adresssuche
Suchanfragen beantwortet unser Server mit einem eigenen Geocoder (Photon, Open Source) auf unserer eigenen Infrastruktur. Nur wenn dieser nicht antwortet, leitet unser Server die Anfrage an den öffentlichen Photon-Dienst von komoot (photon.komoot.io) weiter. In beiden Fällen wird nur der Suchtext übermittelt – im Web-Planer dazu, wenn du schon einen Start- oder Zielpunkt gewählt hast, dessen Koordinate, damit nahe Treffer zuerst kommen –, nicht deine IP-Adresse; bei der Umkehrsuche (unten) gilt dasselbe für die Koordinate. Die Sprache der Oberfläche (etwa „de“) schicken App und Web nur an unseren Server mit, damit er die Art eines Treffers („Fluss“, „Stadt“) in deiner Sprache nennt; an Photon geht sie nicht. Den Suchtext speichern wir nicht. Unsere Anwendung protokolliert von einer Suche nur den Pfad der Anfrage, ohne Suchtext und Koordinate; nur wenn eine Verbindung abbricht, kann der vorgeschaltete Proxy die vollständige Adresse samt Suchtext mit deiner IP-Adresse in seinem Fehlerprotokoll festhalten (Abschnitt 3). Dieses Protokoll wird nach Größe überschrieben (drei Dateien zu je 10 MB), nicht nach einer festen Frist.
Umkehrsuche am Kartenpunkt. Tippst du im Planer der Android-App auf einen Kartenpunkt oder klickst ihn im Web-Planer mit der rechten Maustaste an, fragt unser Server bei Photon, welche Straße dort liegt. Übermittelt wird nur die Koordinate des Punkts, nicht deine IP-Adresse; die Antwort hält unser Server eine Minute vor. Ist unser Server nicht erreichbar oder kennt er an diesem Punkt keine Straße, fragt die Android-App die Geokodierung deines Geräts – bei den meisten Geräten ein Dienst von Google, der die Koordinate erhält und für den dessen Datenschutzbestimmungen gelten; bekommt sie auch dort nichts, bleibt die Straße leer.
Ziel und Suche in Android Auto. Liegt das Ziel einer geplanten Route nur als Koordinate vor (ein Kartenpunkt), fragt die Android-App in Android Auto auf dieselbe Weise, welcher Ort dort liegt, um ihn als Namen zu zeigen – erst unseren Server, dann die Geokodierung deines Geräts; übermittelt wird nur die Koordinate des Ziels. Für die Luftlinie zu jedem Suchtreffer und zum Lesen eines kurzen Plus Codes nimmt die App die Position der laufenden Fahrt oder die letzte, die dein Telefon schon kennt (höchstens zwei Minuten alt, nur mit deiner Standortfreigabe); sie misst dafür nicht neu. Diese Position bleibt auf deinem Gerät; sie wird weder gespeichert noch mit der Suchanfrage übertragen.
Land des Startpunkts. Sobald ein Startpunkt gesetzt ist, fragt die Android-App für die Berechnung einer Route oder Rundtour die Geokodierung deines Geräts, in welchem Land er liegt – auch bevor du rechnen lässt; bei den meisten Geräten ein Dienst von Google, der dafür die Koordinate des Startpunkts erhält und für den dessen Datenschutzbestimmungen gelten. Das Länderkürzel (etwa „de“) schickt die App mit der Routenanfrage an unseren Server, damit er die Regelhinweise dieses Landes unter die Route legt; gespeichert wird es dort nicht. Die App merkt sich die Antwort nur im Arbeitsspeicher, je Rasterfeld von rund einem Kilometer. Sagt die Geokodierung nichts, geht die Anfrage ohne Kürzel hinaus, und unser Server nimmt das Regelwerk seiner eigenen Einstellung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
8. IEX-Labs-Konto (optional)
Zum geräteübergreifenden Speichern von Routen, Tracks und Meldungen kannst du dich mit einem zentralen IEX-Labs-Konto anmelden (auth.iexlabs.com, ebenfalls betrieben von der IEX Labs UG). Verarbeitet werden dabei E-Mail-Adresse, Anzeigename und Konto-Kennungen. Die Anmeldung nutzt das PKCE-Verfahren. Im Web liegen Zugriffs- und Refresh-Token ausschließlich in HttpOnly-Cookies; die Android-App speichert sie verschlüsselt in ihrem privaten Speicher, mit einem Schlüssel, der nur im geschützten Schlüsselspeicher deines Telefons (Android-Keystore) liegt, und nimmt sie von der Android-Gerätesicherung aus. Routen, die eine frühere Fassung von NavX4 ohne Konto nur deinem Gerät zugeordnet hat, übernehmen wir in dein Konto, sobald du angemeldet deine gespeicherten Routen öffnest (siehe „Geräte-Kennung“ in Abschnitt 4). Wählst du ein Fahrzeug- oder Routenprofil, speichern wir diese Auswahl als Voreinstellung in deinem Konto, damit sie auf deinen Geräten gilt; sie enthält keine Standortdaten und wird mit dem Konto gelöscht. Was mit einem Konto sonst noch zusammenkommt – Fahrten, Punkte, Freundschaften, Clubs, Fotos und mehr –, zählt Abschnitt 8a einzeln auf. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Wer dich sieht, entscheidest du. Für Steckbrief (Anzeigename, Bild, Beschreibung), Erfolge, Statistiken und deine eigenen Tracks gibt es je einen eigenen Schalter mit den Stufen „privat", „nur Freunde" und „öffentlich". Die Voreinstellung ist überall privat: Solange du nichts einstellst, sieht niemand außer dir etwas. Zu ändern im Konto unter „Sichtbarkeit" (App) beziehungsweise im Konto-Dialog (Web). Wen du blockierst, sieht dich auf keinem Weg – auch dann nicht, wenn ein Bereich auf „öffentlich" steht.
8a. Was dein Konto bei uns anlegt
Damit du nicht raten musst, hier vollständig, welche Daten NavX4 auf dem Server zu einem angemeldeten Konto führt. Jede dieser Kategorien steckt im Kontoexport und verschwindet bei der Kontolöschung (Abschnitt 9 und 11).
- Stammdaten und Steckbrief: E-Mail-Adresse, Anzeigename und Konto-Kennung aus der Anmeldung, dazu – wenn du sie anlegst – Profilname, Profilbeschreibung und ein Profilbild, das wir als Datei speichern.
- Sichtbarkeitsstufen: je eine Stufe für Steckbrief, Erfolge, Statistiken und deine Tracks (siehe Abschnitt 8).
- Voreinstellungen und Fahrzeugprofile: Fahrzeug, Routenprofil, Vermeidungen und die von dir angelegten Fahrzeugprofile mit ihren Maßen.
- Gespeicherte Routen samt selbst vergebenen Etiketten und kurzlebigen Übergabe-Codes zum Weiterreichen einer Route auf ein anderes Gerät.
- Bibliothek: Spuren, Importe und Symbole der Sammlungen: Neben gerechneten Routen hält die Bibliothek Spuren – eine „als Spur“ gesicherte Route, eine importierte Datei (GPX, KML, KMZ, GeoJSON, TCX, FIT) und, wenn du es willst, eine Aufzeichnung (Abschnitt 5e). Gespeichert wird die Linie mit ihren Wegpunkten, Name, Länge und – bei einer Aufzeichnung – die gefahrene Zeit als Zahl; Zeitstempel je Punkt nicht. In der Android-App liegt ein Import zuerst auf dem Gerät; angemeldet gleichen wir ihn wie jede gespeicherte Route mit deinem Konto ab. Im Web-Planer bleibt eine importierte Datei im Browser, bis du die Route speicherst. Zu jeder Sammlung speichern wir das Symbol, das du ihr gibst. Welche Dateien gerade auf der Karte liegen, in welcher Farbe, und wie Linien aussehen (Farbe, Breite, Pfeile, Steigungsfärbung, Entfernungsmarken), merkt sich nur das Gerät bzw. der Browser und schickt es nicht an uns. Enthält eine importierte GPX-Datei mehrere Tracks, speichern wir mit der Linie, wo jeder Track beginnt, seinen Namen und die Farbe, die die Datei für ihn nennt. Setzt du ausdrücklich eine Farbe im Konto an einer Route („Als Farbe im Konto speichern“), speichern wir diese eine Farbe an der Route und gleichen sie mit deinen Geräten ab; mit „Farbe im Konto entfernen“ ist sie weg, mit der Route wird sie gelöscht.
- Wegpunkte an Routen: Orte, die du an einer Route setzt oder aus einer GPX-Datei mitbringst – Koordinate, gegebenenfalls Höhe, Symbol, Name, Beschreibung und die Markierung als Etappenziel, dazu, soweit du sie setzt, ein eigener Warnabstand, ein Warntext und ob dafür eine Warnkarte erscheint. Auch ein Wegpunkt, den du unterwegs aus einem POI-Treffer übernimmst, gehört so zur Route. Sie sind Teil der Route: Wir speichern sie nur, wenn du die Route speicherst, gleichen sie zwischen deinen Geräten ab und löschen sie mit der Route. Teilst du eine Route per Link oder legst du mit ihr eine gemeinsame Tour an, sehen die Empfänger ihre Wegpunkte mit; veröffentlichst du sie als Community-Track, bleiben die Wegpunkte weg. Die Näherungsmeldung unterwegs rechnet allein auf deinem Gerät mit der Position, die die Führung ohnehin bestimmt; dafür wird nichts übertragen oder gespeichert.
- Eigene Orte: Orte, die du dir merkst – aus der Suche, mit einem langen Druck auf die Karte, mit „Schnell merken“ in der App, im Cockpit oder in Android Auto, oder im Web-Planer. Gespeichert werden Name, Koordinate und Kategorie und, soweit du sie ausfüllst, Beschreibung, Schlagworte, Untergrund, geeignete Fahrzeuge, Besucherniveau, beste Besuchszeit, Warnhinweise und Verweise auf deine eigenen Fotos, dazu, ob du den Ort als Favorit markiert hast, und das Land, in dem er liegt. Das Land bestimmen wir aus der Koordinate, wenn du einen Ort anlegst oder verschiebst: Die Android-App fragt dafür unseren Server, der wie bei der Umkehrsuche (Abschnitt 7) zuerst unseren eigenen Photon und nur bei dessen Ausfall den öffentlichen Photon von komoot fragt, und ohne Antwort die Geokodierung deines Geräts – bei den meisten Geräten ein Dienst von Google, der die Koordinate erhält und für den dessen Datenschutzbestimmungen gelten. Legst du einen Ort im Web-Planer an oder kommt er ohne Land aus der App, fragt unser Server Photon auf dieselbe Weise. Übermittelt wird jeweils nur die Koordinate des Orts, nicht sein Name und keine Kennung von dir; findet sich kein Land, bleibt das Feld leer. Sortierst du die Liste nach Nähe, misst die App bzw. der Browser einmal deine Position, nur auf diese Wahl hin und mit deiner Freigabe; die Position bleibt auf deinem Gerät. Ohne Anmeldung bleiben die Orte in einer Datei der App auf deinem Gerät; angemeldet gleichen wir sie mit deinem Konto ab, damit App und Web-Planer dieselben zeigen. Löschst du einen Ort, bleibt 90 Tage lang eine inhaltsleere Löschmarke – nur Kennung und Löschzeitpunkt –, damit deine anderen Geräte die Löschung übernehmen. Für „Schnell merken“ misst die App einmal deine Position, nur auf deinen Tipp und mit deiner Freigabe; im Cockpit und in Android Auto nimmt sie die Position, die dort ohnehin bestimmt wird. Ein Foto, das du in der App für einen Ort aufnimmst, ist ein privates Foto an der Stelle des Orts; für es gilt der Punkt „Fotos“. Teilst du einen Ort, gehen Name, Koordinate und ein Link zu openstreetmap.org an die App, die du dafür wählst. Andere Nutzer sehen deine Orte nicht – außer denen, die du öffentlich zeigst (Punkt „Öffentliche Orte und Termine“). Darstellung und Vorlagen der Orte merkt sich das Gerät bzw. der Browser und schickt sie nicht an uns. In der Android-App gehen die Orte wie die gespeicherten Routen in die Android-Gerätesicherung, wenn du diese eingeschaltet hast.
- Fahrten: Start- und Endzeitpunkt, gefahrene Strecke, davon unbefestigte Strecke, Höhenmeter im Auf- und Abstieg, die erreichten Punkte und der Bezug zu der Route, der du gefolgt bist – nur für Fahrten, deren Meldung du zugestimmt hast (Abschnitt 5). Die rohe Kette deiner GPS-Positionen wird nicht gespeichert – wohl aber die Fahrtlinie, siehe den nächsten Punkt. Eine Fahrt bleibt, bis du sie löschst: einzeln in der Fahrtenhistorie der App oder des Web-Planers, mit „Inhalte löschen" oder mit dem Konto. Löschst du eine einzelne Fahrt, fallen mit ihr ihre Linie samt Fingerabdruck und ihre Punkte (sie zählen dann auch in Ranglisten und Challenges nicht mehr); eigene Fotos, die an der Fahrt hingen, bleiben ohne Bezug zu ihr stehen, und deine Erstbefahrungen bleiben, weil sich eine Zelle keiner einzelnen Fahrt zuordnen lässt.
- Fahrtlinien: zu jeder Fahrt, die deine App seit dem 22. September 2026 einreicht, die gefahrene Linie – die Stücke der geführten Route, die du tatsächlich gefahren bist, je Abschnitt mit der Angabe „befestigt" oder „unbefestigt", auf rund zehn Meter vereinfacht. Kein Zeitstempel je Punkt, keine Geschwindigkeit, keine Genauigkeitsangabe; der Zeitbezug ergibt sich allein aus Start- und Endzeitpunkt der Fahrt. Zweck: Sie ist die Grundlage dafür, dass unbefestigte Kilometer nur beim ersten Mal voll zählen – auch auf Fahrten ohne gespeicherte Route. Außerdem zeigen wir sie dir als Karte der Fahrt in deiner Fahrtenhistorie. Die Linie lebt so lange wie die Fahrt, zu der sie gehört – eine eigene Frist hat sie nicht, weil auch die Fahrt keine hat; sie steckt im Kontoexport und wird mit der Fahrt gelöscht: einzeln in der Fahrtenhistorie, bei „Inhalte löschen" und bei der Kontolöschung. Niemand außer dir bekommt sie zu sehen; sie fließt in keine Rangliste und in kein Profil. Datenminimierung: Die App schickt nur die gefahrenen Stücke der geführten Route, vereinfacht auf rund zehn Meter, ohne Zeit, Tempo oder Genauigkeit je Punkt; freies Fahren ohne Navi-Führung erzeugt keine Linie, und die Positionen einer Fahrtaufzeichnung bleiben auf dem Gerät (Abschnitt 5e).
- Abgleich der Fahrtlinien gegen Punkte-Missbrauch (seit dem 29. September 2026): Zu jeder Fahrtlinie speichern wir in derselben Zeile einen Fingerabdruck – eine Prüfsumme, aus der sich die Linie nicht zurückrechnen lässt – und vergleichen ihn mit den Fingerabdrücken anderer Fahrten. Wurde genau dieselbe Fahrt, also dieselbe Linie mit auf die Sekunde gleichem Start und Ende, schon für ein anderes Konto gewertet, werten wir sie nicht noch einmal. Fahren zwei Konten dieselbe Linie zur selben Zeit oder reicht ein Konto dieselbe Linie mehrfach ein, sieht unser Moderationsteam das in einer Liste der letzten 30 Tage: welche Konten, wann, wie weit und wie viele Punkte – nicht aber die Linie selbst und nicht, wo gefahren wurde. Punkte werden dadurch nicht automatisch abgezogen; ob etwas unternommen wird, entscheidet ein Mensch. Eine Gerätekennung oder deine IP-Adresse fließt nicht ein. Der Fingerabdruck wird mit der Linie gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem fairen Punktesystem).
- XP-Hauptbuch: je Gutschrift die Quelle (z. B. Fahrt, bestätigte Meldung, bestätigtes Foto, Erfolg, Challenge), der Betrag, ein Grund und der Zeitpunkt. Das Hauptbuch kennt nur Gutschriften und keine Gegenbuchungen; löschst du eine Fahrt oder einen einzelnen Inhalt, fällt die Gutschrift, die daran hing, ganz heraus.
- Erfolge: Für Erfolge selbst legen wir nichts Zusätzliches an. Sie werden aus den Zahlen berechnet, die oben ohnehin stehen; gespeichert wird nur die zugehörige XP-Gutschrift im Hauptbuch.
- Challenges: von dir angelegte Challenges mit Titel, Beschreibung, Zeitraum und – falls gesetzt – einem rechteckigen Gebiet, sowie deine Teilnahmen mit dem Zeitpunkt des Beitritts. Ranglisten werden bei jedem Abruf aus den Fahrten gerechnet und nicht als eigene Liste gespeichert.
- Erstbefahrungen: für jede erstmals befahrene Rasterzelle ein Eintrag aus Kontokennung und Zellenkennung. Das Raster ist rund 111 Meter grob; ein Zeitpunkt steht nicht dabei, und die Zelle lässt sich keiner einzelnen Fahrt zuordnen.
- Freundschaften, Anfragen und Blockaden: wer mit wem befreundet ist, offene Anfragen und von dir ausgesprochene Blockaden mit Zeitpunkt.
- Clubs: von dir gegründete Clubs mit Name, Beschreibung und Sichtbarkeit sowie deine Mitgliedschaften mit Rolle und Beitrittszeitpunkt.
- Clubbild: Lädt die Leitung eines Clubs ein Bild hoch (JPEG, PNG oder WebP, höchstens 256 KB), speichern wir die Bilddaten mit dem Konto, das es gesetzt hat, und dem Zeitpunkt. Sehen können es alle, die den Club sehen dürfen. Die Moderation kann es verstecken. Gelöscht wird es, wenn die Leitung es entfernt oder den Club auflöst, und mit dem Konto der Leitung.
- Einladungslinks: Erzeugen Leitung oder Moderation einen Link, speichern wir den Code, den Club, wer ihn erzeugt hat, Ablauf, Nutzungsgrenze, wie oft er benutzt wurde und ob er widerrufen ist. Wer den Link öffnet, sieht ohne Anmeldung nur Clubname und Mitgliederzahl; beigetreten wird erst nach Anmeldung und auf Knopfdruck, und der Beitritt wird wie jede Mitgliedschaft gespeichert. Gelöscht werden die Links mit dem Club und mit dem Konto, das sie erzeugt hat.
- Beitritt in der Nähe: Tippst du „Auf Einladung warten“, speichern wir für höchstens fünf Minuten einen sechsstelligen Code und – nur wenn du der App dafür den Standort freigibst – deinen Standort. Er dient allein dem Abgleich mit Clubleitungen und -moderationen im Umkreis von einem Kilometer; sie sehen deinen Namen und eine grobe Entfernungsstufe (etwa „bis 50 m“), nie Koordinaten. Wer dich hinzufügt, wird vermerkt. Den Standort löschen wir, sobald du aufgenommen bist; das ganze Fenster bei „Stop“, beim Verlassen des Bildschirms und nach fünf Minuten. Solange das Fenster offen ist, kann dich jede einladende Person in Reichweite in ihren Club aufnehmen; du kannst ihn sofort wieder verlassen. Wer mit dir blockiert ist, sieht dich nicht und kann dich nicht aufnehmen. Sucht eine Clubleitung oder -moderation nach Wartenden, schickt die App ihren eigenen Standort für diesen einen Abgleich mit; gespeichert wird er nicht, nur der Zeitpunkt der Suche für die Missbrauchsschranke und, bis das jeweilige Fenster endet, welche Wartenden ihr dabei angezeigt wurden – damit ein Tippen genau diese aufnimmt.
- Gemeinsame Touren: Titel, Beschreibung, Zeitraum, Zustand und eine Kopie der Strecke, dazu die Teilnehmerliste mit Rolle.
- Aktive Gruppe und Gruppenroute: welcher deiner Clubs gerade deine aktive Gruppe ist, mit Zeitpunkt der Wahl. Setzt du als Leitung oder Moderation eine Gruppenroute, speichern wir eine Kopie der Strecke mit Titel, Herkunft, Länge, deinem Konto als Setzendem und dem Zeitpunkt; sehen können sie alle Mitglieder des Clubs. Die App legt eine Kopie der Gruppenroute deiner aktiven Gruppe im privaten App-Speicher deines Geräts ab, damit sie ohne Netz sichtbar bleibt; die Kopie verlässt das Gerät nicht. Gelöscht wird die Wahl, wenn du sie aufhebst oder nicht mehr Mitglied bist, die Gruppenroute, wenn Leitung oder Moderation sie entfernen, und beides mit deinem Konto.
- Chat, Dateien, Orte und Zeichnungen in Gruppen: was du in einem Club schreibst oder teilst – Nachrichten im Gruppenchat, geteilte Routen und Spuren (als Kopie der Strecke mit Titel, Länge, Punktzahl, Größe, Herkunft und ob Mitglieder eine Kopie herunterladen dürfen), geteilte Orte (Name, Art, Koordinaten, Notiz) und Zeichnungen auf der Gruppenkarte (Pins, Linien, Flächen mit Farbe und Beschriftung), jeweils mit deinem Konto und dem Zeitpunkt. Dazu, ob dein Schalter „GPX mit der Gruppe teilen“ an ist: Dann teilt die App die Routen und Spuren, die auf deiner Karte geladen sind, mit dieser Gruppe, und beim Ausschalten verschwinden sie dort wieder. Sehen können all das nur die Mitglieder des Clubs; wer mit dir blockiert ist, sieht deine Beiträge nicht. Lädst du eine Datei der Gruppe auf deine Karte, legt die App eine Kopie im privaten App-Speicher deines Geräts ab; sie verlässt das Gerät nicht und geht nicht in die Sicherung. Meldest du einen Inhalt, geht er im Wortlaut mit deiner Meldung an unsere Moderation. Gelöscht wird ein Beitrag, wenn du oder Leitung und Moderation des Clubs ihn entfernen (bei einer Nachricht verschwindet der Text, die Stelle bleibt als „entfernt“), alle Inhalte eines Clubs mit seiner Auflösung und deine Beiträge mit deinem Konto. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
- Öffentliche Orte und Termine: Schaltest du an einem eigenen Ort „Öffentlich zeigen“ ein, speichern wir, dass er öffentlich ist und seit wann. Dann sehen alle – auch ohne Konto – Name, Kategorie, Koordinate, Beschreibung, Schlagworte, Untergrund, geeignete Fahrzeuge, Besucherniveau, Jahreszeiten, Warnhinweise und Land des Orts, solange er öffentlich ist und du ihn nicht in eine private Kategorie (Allgemein, Zaun, Zuhause, Arbeit, Gefahr) stellst; diese Kategorien werden nie öffentlich. Nicht öffentlich werden dein Favoritenstern und – solange du es nicht selbst einschaltest – deine Fotos und jede Angabe zu dir, weder Name noch Kontokennung. Schaltest du am öffentlichen Ort „Mit meinem Namen zeigen“ ein, speichern wir diese Wahl und zeigen deinen Anzeigenamen (nie eine E-Mail-Adresse) als „Eingetragen von“ – allen, auch ohne Konto, und angemeldeten Nutzern zusätzlich deine Kontokennung, damit sie dir folgen können. Schaltest du „Fotos auf der Ortsseite zeigen“ ein, speichern wir diese Wahl und machen die Fotos, die der Ort in diesem Moment hat, öffentlich; die Ortsseite (navx4.app/o/…) zeigt sie dann allen. Ausschalten nimmt Name bzw. Fotos von der Ortsseite; ein so öffentlich gewordenes Foto bleibt in deinen Fotos öffentlich, bis du es dort wieder privat machst oder löschst. Übernimmt jemand den Ort in seine eigenen Orte, ist das eine Kopie der Angaben in seinem Konto ohne Verweis auf dich; ist er angemeldet und online, speichern wir dazu, dass er diesen Ort übernommen hat (je Konto und Ort einmal), und zeigen am Ort nur die Zahl der Übernahmen als „Favoriten“ – nie, wer; das erste Zählen je Ort hält die Missbrauchsschranke wie eine Bewertung mit Zeitstempel fest (Abschnitt 8a). Bewertung und Favoriten dienen auch zum Filtern und Sortieren der Liste; „Nur von Fahrern, denen ich folge“ und „Meine Orte ausblenden“ werten dafür deine Freundschaften und wem du folgst aus, ohne etwas zu speichern. Legst du einen Termin an, speichern wir Titel, Art, Beginn, Ende, Treffpunkt (Text und, wenn du sie wählst, Koordinate), Beschreibung, ob er öffentlich oder für einen Club ist, dein Konto als Veranstalter und die Zeitpunkte, dazu – wenn du sie wählst – die Fahrzeuggemeinschaften, für die er gedacht ist, und das Land des Treffpunkts, das wir aus dessen Koordinate über die Umkehrsuche (Abschnitt 5, Photon) bestimmen; dabei geht nur diese Koordinate hinaus; angemeldete Nutzer (bei einem Clubtermin nur die Mitglieder) sehen ihn mit deinem Namen als Veranstalter. Sagst du zu, „vielleicht“ oder ab, speichern wir deine Antwort mit Zeitpunkt; andere sehen nur die Anzahl der Zusagen, nie Namen. Mitglieder eines Clubs bekommen eine Benachrichtigung über einen neuen Clubtermin (Titel und dein Name, über den Abruf in Abschnitt „Benachrichtigungen“). „In den Kalender“ übergibt Titel, Zeit, Treffpunkt und Beschreibung in der App an die Kalender-App deines Geräts, die du dafür wählst (ohne Kalenderberechtigung für NavX4), im Web als Datei an deinen Browser. Die Suche nach Orten oder Terminen in der Nähe misst deine Position nur auf deinen Tipp und mit deiner Freigabe und schickt dafür nur einen Ausschnitt bzw. Umkreis an unseren Server, der ihn nicht speichert. Öffnest du „Meine Orte“, fragt der Abschnitt „Orte anderer Fahrer“ unseren Server nach öffentlichen Orten im sichtbaren Kartenausschnitt (in der App im Umkreis der Kartenmitte); dabei geht nur dieser Ausschnitt bzw. die Kartenmitte mit, nicht deine gemessene Position (folgt die Karte gerade deinem Standort, liegt ihre Mitte allerdings dort), und der Server speichert sie nicht. Entdecken zeigt öffentliche Tracks, öffentliche Orte und – angemeldet – öffentliche Termine in einer Liste, ohne Namen und Kontokennungen; „Nächste zuerst“ schickt in der App deine Position (nur auf deinen Tipp und mit deiner Freigabe), im Web die Kartenmitte mit der Anfrage an unseren Server, der sie nur zum Sortieren verwendet und nicht speichert. Meldest du einen Ort oder Termin, speichern wir Inhalt, Grund, deinen Namen und dein Konto für die Moderation; der Besitzer erfährt nicht, wer gemeldet hat. Versteckt die Moderation einen Ort oder Termin, liest der Besitzer den Grund und kann Einspruch einlegen. Gelöscht werden Veröffentlichung (mit ihren beiden Schaltern), Termine und Antworten, wenn du sie zurücknimmst bzw. löschst, mit deinem Konto und – bei Clubterminen – mit dem Club, wenn er aufgelöst wird; mit deinem Konto gehen auch deine Übernahmen und die Übernahmen deiner Orte durch andere. Meldungen bleiben als Moderationsvorgang (Abschnitt 8a). Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
- Feed und Folgen: Schreibst du einen Beitrag, speichern wir Text, Sichtbarkeit, Zeitpunkt, dein Konto als Autor und – wenn du sie wählst – ein eigenes Foto und einen Ort (in der App die Kartenmitte oder, nur auf deinen Tipp und mit deiner Freigabe, dein Standort; im Web die Kartenmitte). Aus diesem Ort bestimmen wir das Land über die Umkehrsuche (Abschnitt 5, Photon); dabei geht nur die Koordinate hinaus. Ohne Angabe sehen den Beitrag nur deine Freunde, „Öffentlich“ sehen ihn alle Angemeldeten – jeweils mit deinem Anzeigenamen, dem Ort, dem Land und dem Foto. Ein Foto, das noch nicht öffentlich war, wird mit dem Beitrag öffentlich – darauf weisen App und Web-App vor dem Absenden hin; machst du es später wieder privat oder löschst du es, verschwindet es aus dem Beitrag. Folgst du jemandem, speichern wir das mit Zeitpunkt; du siehst dann seine öffentlichen Beiträge und die Orte, Termine und Tracks, die er öffentlich gemacht hat. Wer dir folgt, erfährst du nur als Zahl, nicht mit Namen – und umgekehrt. Wer mit dir blockiert ist, kann dir nicht folgen und sieht deine Beiträge nicht. Der Feed mischt dazu öffentliche Orte, Termine und Tracks ohne Namen. Die App behält die neuesten Einträge und die Zahl der Gefolgten als Zwischenstand im Cache-Ordner des Geräts, damit Übersicht und Cockpit-Reihe ohne Netz etwas zeigen; er geht in keine Sicherung und wird beim Abmelden gelöscht. Meldest du einen Beitrag, gilt dasselbe wie bei Orten und Terminen. Änderst du einen eigenen Beitrag, speichern wir den neuen Text, die Sichtbarkeit, das Foto und den Zeitpunkt der Änderung; der Beitrag trägt dann den Vermerk „bearbeitet“, und ein neu gewähltes privates Foto wird – nach dem Hinweis – mit der Änderung öffentlich. Tippst du bei einem fremden Beitrag auf „Gefällt mir“, speichern wir das mit Zeitpunkt; alle, die den Beitrag sehen, sehen nur die Zahl, nie wer. Gelöscht werden ein Beitrag samt seinen „Gefällt mir“, wenn du ihn löschst, ein „Gefällt mir“, wenn du es zurücknimmst, und Beiträge, „Gefällt mir“ (deine und die an deinen Beiträgen) und Folgen (in beide Richtungen) mit deinem Konto; das Foto bleibt in deinen Fotos, bis du es löschst. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
- Tourpositionen: nur solange du in einer Tour die Standortfreigabe eingeschaltet hast. Gespeichert wird ausschließlich deine letzte Position je Tour – Koordinaten, Genauigkeit, Richtung, Geschwindigkeit, Höhe sowie Mess- und Empfangszeitpunkt. Jede neue Meldung überschreibt die vorherige, eine Wegstrecke entsteht dadurch nicht. Einwilligung: Die Freigabe ist getrennt von der Zusage zur Tour, je Tour einzeln einzuschalten und ohne dein Zutun aus; am Schalter steht, wer was sieht und wann gelöscht wird. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit „Teilen sofort beenden“ in der App oder „Meine Standortfreigabe beenden“ im Web jederzeit zurücknimmst. Wer sie sieht: nur die Teilnehmer, die dieser Tour zugesagt haben, und nur in dieser Tour – nicht Eingeladene, nicht Menschen, die du blockiert hast oder die dich blockiert haben, und niemand außerhalb der Tour. Löschung: Schaltest du die Freigabe ab, verlässt du die Tour, wirst du entfernt oder wird die Tour beendet oder abgesagt, löschen wir die Position sofort. Eine Position, die älter als zwölf Stunden ist, liefern wir nicht mehr aus und löschen sie – nebenbei, sobald wieder jemand eine Position meldet oder eine Live-Karte abruft, und in jedem Fall durch einen stündlichen Aufräumlauf, also spätestens gut eine Stunde nach Ablauf der zwölf Stunden.
- Sendendes Gerät in Touren: Damit je Konto nur ein Gerät deinen Standort in eine Tour sendet, schickt die App beim Melden eine zufällige Kennung mit, die sie einmal anlegt (keine Hardwarekennung), und den Namen deines Telefons, wie es sich selbst nennt (Hersteller und Modell). Wir speichern je Tour eine Zeile mit Kennung, Name, seit wann und wann zuletzt dieses Gerät gesendet hat. Wer sie sieht: nur du selbst – die App zeigt damit „Dein Standort kommt von …“ und fragt, bevor ein zweites Gerät übernimmt; die Mitfahrenden sehen weiter nur deinen Namen und deine Position. Rechtsgrundlage ist dieselbe Einwilligung wie für die Tourposition. Löschung: mit dem Beenden der Freigabe, dem Verlassen der Tour oder dem Entfernen durch die Leitung sofort, sonst zwölf Stunden nach der letzten Meldung (stündlicher Aufräumlauf) und mit deinem Konto. Stummschalten von Mitfahrenden und die Gruppenwarnungen (Funkstille, Stillstand, Abstand, Gegenkurs) bleiben auf deinem Gerät: Für den Stillstand merkt sich die App je Mitfahrer nur den Punkt, an dem er zum Stehen kam, für die Gegenkurs-Warnung („kommt dir entgegen“) nur den zuletzt gerechneten Abstand zu ihm, beides im Arbeitsspeicher – gespeichert oder übertragen wird dafür nichts. Die Gegenkurs-Warnung rechnet aus deinem eigenen Standort, deiner Fahrtrichtung und deinem Tempo und den Live-Positionen, die du ohnehin siehst. Fahrerspuren: Die Linie hinter einem Mitfahrenden (wo er in den letzten Minuten gefahren ist) entsteht in der Android-App nur aus diesen Live-Positionen und nur im Arbeitsspeicher deines Geräts – höchstens 15 Minuten zurück, nie gespeichert und nie übertragen. Sie ist weg, sobald die Tour endet, du die Tour verlässt oder der Mitfahrende seine Freigabe beendet, und du schaltest sie im Gruppenbereich ab.
- Hilferufe in Touren (Hilfe-Bake): Drückst du in einer Tour, der du zugesagt hast, „Ich brauche Hilfe“, speichern wir je Tour eine Zeile mit deinem Konto, dem Zeitpunkt des Rufs und – wenn dein Gerät eine hat – deiner letzten Position mit Genauigkeit, Mess- und Empfangszeitpunkt. Die Position geht auch dann mit, wenn du deinen Standort sonst nicht teilst; die App sagt das vor dem Auslösen. Das ist kein Notruf: Niemand außer den Mitfahrenden wird verständigt. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung durch das Auslösen nach der Rückfrage (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Wer ihn sieht: nur die Teilnehmer, die dieser Tour zugesagt haben – nicht Eingeladene, nicht Menschen, mit denen eine Blockade besteht; sie bekommen ihn in der Live-Karte und als Benachrichtigung auf dem Telefon, die Entwarnung ebenso. Löschung: „Mir geht es gut“ löscht die Position sofort; die Zeile selbst löschen wir zwölf Stunden nach dem Ruf (stündlicher Aufräumlauf) und mit deinem Konto. Verlässt du die Tour, sieht niemand mehr deinen Ruf.
- Sturzerkennung (Android-App, nur wenn du sie einschaltest): Während Navigation oder Aufzeichnung liest die App Beschleunigungssensor und Kreisel des Telefons und das Tempo der laufenden Ortung und rechnet daraus auf dem Gerät, ob du gestürzt bist; die letzten fünf Minuten dieser Werte hält sie nur im Arbeitsspeicher. Nach einem erkannten Sturz und 60 Sekunden ohne „Mir geht es gut“ geht ein Hilferuf an die laufenden gemeinsamen Touren, denen du zugesagt hast – wie oben unter „Hilferufe in Touren“, mit deiner letzten Position. Das ist kein Notruf. Freiwillige Datenspende: Schaltest du sie zusätzlich ein (oder meldest einen verpassten Sturz), schicken wir nach einem Ereignis die Sensorspur von 30 Sekunden davor bis 15 Sekunden danach an unseren Server – Beschleunigung, Drehrate, Tempo, dazu Stufe, Fahrzeugart, App-Version und ob es ein Fehlalarm war. Eine Position ist nie dabei. Wir speichern sie deinem Konto zugeordnet, um die Erkennung zu verbessern. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung durch das Einschalten (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); du kannst sie jederzeit ausschalten. Löschung: „Gespendete Spuren löschen“ in der App löscht alle sofort; sonst löschen wir jede Spur nach zwölf Monaten und mit deinem Konto. Niemand außer uns sieht sie.
- Diebstahlschutz (Android-App, nur wenn du ihn auf einem Gerät einschaltest, das am Fahrzeug bleibt): Die App liest dort Beschleunigungssensor, Lade- und Bildschirmzustand und entscheidet auf dem Gerät, ob ausgelöst wird; diese Werte werden weder gespeichert noch verschickt. Der Besitzer-Kontakt, den du für den Sperrbildschirm einträgst, bleibt auf dem Gerät und steht nach „Als gestohlen melden“ öffentlich auf dessen Bildschirm und Sperrbildschirm. Deine PIN speichern wir nirgends – das Gerät hält nur einen daraus abgeleiteten Schlüssel. Mit Konto meldet sich das Gerät bei uns an (Name, zufällige Gerätekennung, ein Schlüssel für den Bluetooth-Weg) und schickt alle zehn Sekunden bis jede Minute seinen Zustand: scharf oder ausgelöst und warum, gestohlen, gesperrt, am Strom, Akkustand, ob eine PIN zum Stoppen nötig ist samt Salz, App-Version. Eine Position schickt es nur bei ausgelöstem Alarm, nach „Als gestohlen melden“ und zehn Minuten nach „Orten“; wir halten sie sieben Tage, höchstens 500 je Gerät. Deine Fernbefehle (etwa „Alarm stoppen“) speichern wir mit ihrem Ergebnis sieben Tage; ein mitgeschickter PIN-Beweis ist aus deiner PIN gerechnet und lässt bei einer kurzen PIN Rückschlüsse auf sie zu. Wer es sieht: nur du, in der App und unter navx4.app/konto/geraete; ein ausgelöster Alarm erreicht deine anderen Geräte als Benachrichtigung. Hat jemand anderes das Gerät, zeigt die Position, wo es mit ihm ist – der Schutz ist für dein eigenes Gerät gedacht. Bluetooth: Schaltest du „Über Bluetooth stoppbar“ ein, sendet das Gerät eine gleichbleibende Kurzkennung, an der es in Funkreichweite wiedererkannt werden kann. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung durch das Einschalten (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Löschung: „Aus dem Konto entfernen“ in App oder Web löscht Gerät, Befehle und Positionen sofort, sonst nach den genannten Fristen und mit deinem Konto. Eine SMS bei Alarm gibt es nicht.
- Roadbooks im Konto (App und navx4.app/konto/roadbooks, nur wenn du eins hochlädst oder im Web erstellst): die Datei selbst (PDF oder OpenRally-GPX) mit Name, Art, Größe, Prüfsumme und Zeitpunkt; höchstens 20 MB je Datei, 50 Roadbooks und 100 MB zusammen. Ein OpenRally-Roadbook aus einer Route rechnet dein Browser aus der gespeicherten Route; zu uns kommt nur die fertige Datei. Mit Konto werden Roadbooks nicht von selbst abgeglichen – jedes Hoch- und Herunterladen startest du. Neue Fassung: Speicherst du in der App ein bearbeitetes Roadbook, das in deinem Konto liegt, oder lädst du im Web „Neue Fassung hochladen“, ersetzt die neue Datei die bisherige – nur, wenn im Konto noch die Fassung liegt, auf der deine Änderung beruht; sonst bleibt alles, wie es ist, und du entscheidest. Name und Freigaben bleiben, die vorige Fassung behalten wir nicht. Teilen: Teilst du ein Roadbook mit einem Freund, speichern wir, mit wem und seit wann; er sieht Name, Datei und deinen Namen und kann es laden. Die Freigabe wirkt nur, solange ihr befreundet seid und keiner den anderen blockiert. Eine Kopie, die er schon geladen hat, bleibt auf seinem Gerät. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Löschung: „Löschen“ in App oder Web entfernt Datei und Freigaben sofort; sonst bleibt ein Roadbook, bis du es oder dein Konto löschst.
- Fotos: das Bild selbst, dazu Aufnahmeort, Aufnahmezeitpunkt, Kategorie, Bildunterschrift, Sichtbarkeit und Bildmaße. Verborgene Aufnahmedaten (EXIF) entfernen wir beim Hochladen. Gesichter markierst du selbst zum Verwischen; die Android-App schlägt sie dir dafür vor, wenn du es erlaubt hast, und sucht sie dann auf deinem Gerät mit ML Kit von Google (Abschnitt 5t); das unverwischte Original verlässt es nicht. Eine automatische Unkenntlichmachung gibt es nicht.
- Fotobewertungen: welches Foto du als hilfreich markiert hast, mit Zeitpunkt. Öffentlich ist nur die Zahl der Stimmen; dein „hilfreich“ kannst du zurücknehmen.
- Track-Bewertungen: je Track, den du bewertet hast, deine Werte auf den Achsen Landschaft, Zustand und Schwierigkeit – jeweils 1 bis 5, zusammen mit der Skala, die beim Bewerten galt –, dazu der Zeitpunkt der ersten Bewertung und der letzten Änderung. Öffentlich sind nur die Zahl der Stimmen und, ab drei Stimmen, der Mittelwert je Achse. Wer wie bewertet hat, zeigen wir niemandem, auch nicht der Moderation. Deine eigene Bewertung kannst du jederzeit zurückziehen.
- Fortschritt auf Tracks: je fremdem Track, den du gefahren bist, der beste und der jüngste gemessene Anteil der Strecke, die Zahl der Fahrten und die Zeitpunkte der ersten und letzten – auch, wenn es keine 80 % waren („angefahren“ ab 10 %). Keine Positionen, keine Linie. Du siehst die Liste unter „Meine Tracks“; dem Ersteller zeigen wir nur Zahlen ohne Namen (Abschnitt 9).
- Gesammelte Tracks: welche öffentlichen Tracks du gesammelt hast, mit Zeitpunkt. Öffentlich ist nur die Zahl der Sammler eines Tracks.
- Stimmen zu Meldungen: ob du eine fremde Meldung bestätigt oder ihr widersprochen hast, mit Zeitpunkt. Öffentlich sind nur die Summen der Bestätigungen und Widersprüche.
- Tracks, Kommentare und Meldungen – siehe Abschnitt 9.
- Missbrauchsschranke: Zeitstempel sozialer Aktionen (Anfragen, Einladungen, Meldungen), damit Massenaktionen begrenzt werden können.
- Feedback: von dir abgeschickte Rückmeldungen und Fehlerberichte; bei einem Fehlerbericht aus der Android-App nur mit deiner Zustimmung die Angaben zum Gerät und das bereinigte App-Protokoll, das wir 30 Tage nach dem Bericht wieder löschen, aus dem Web-Planer nur mit deiner Zustimmung die Angaben zu Browser und Gerät (Abschnitt 5o); dazu Kategorie, betroffene Produkte und die Antwort unseres Teams (Abschnitt 5p). Unter „Meine Meldungen“ löschst du jede eigene Meldung auch einzeln.
Was wir nicht führen. Eine Liste deiner Anmeldungen speichert NavX4 nicht; wer wo angemeldet ist, weiß allein der IEX-Labs-Auth-Hub (siehe Abschnitt 10). Geräte führen wir nur dort, wo es diese Erklärung sagt: die Geräte des Diebstahlschutzes, das sendende Gerät je Tour und das sendende Gerät einer geteilten Fahrt (Abschnitt 5r), jeweils mit einer zufälligen Kennung der App und dem Namen des Geräts. Eine Suche nach Namen oder E-Mail-Adresse anderer Nutzer gibt es bewusst nicht – Freundschaftsanfragen gehen nur an Menschen, mit denen du bereits in einer Tour oder einem Club bist.
Automatische Plausibilitätsprüfungen. Ob eine gemeldete Fahrt gezählt wird und ob sie einen fremden Track als befahren bestätigt, prüft der Server selbsttätig anhand messbarer Grenzen – etwa Geschwindigkeit, Sprünge zwischen zwei Punkten, Dauer und Überschneidung mit bereits gemeldeten Fahrten. Das entscheidet über Punkte und Abzeichen im Spiel und über nichts sonst; Zugang zu NavX4, Konto oder Funktionen hängt nicht davon ab (siehe auch Abschnitt 12). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO – ohne diese Prüfung wäre jede Bestenliste wertlos.
9. Community-Inhalte
Meldungen (z. B. Sperrungen), Kommentare, Bewertungen und Tracks kannst du nur mit Konto abgeben. Wir speichern sie mit deiner Konto-Kennung, um Missbrauch vorzubeugen und Vertrauensbewertungen zu ermöglichen; die Geräte-Kennung aus Abschnitt 4 spielt dabei keine Rolle. Von Bewertungen – deinen Werten zu einem Track, deinem „hilfreich“ zu einem Foto, deinem Bestätigen oder Widersprechen einer Meldung – veröffentlichen wir nur die Summe: wie viele abgestimmt haben und, bei Tracks ab drei Stimmen, den Mittelwert. Wer wie bewertet hat, bleibt bei uns (Abschnitt 8a).
Wer deinen Track sieht, entscheidest du. Einen eigenen Track stellst du auf „privat“ (nur du siehst ihn), „nur per Link“ oder „öffentlich“ (in der Bibliothek für alle) und änderst das jederzeit unter „Meine Tracks“. Für „nur per Link“ erzeugen wir einen zufälligen, nicht erratbaren Link (navx4.app/t/…). Wer ihn hat, sieht ohne Konto Karte, Kennzahlen, Titel und Beschreibung des Tracks – nie deinen Namen oder dein Konto. Ein solcher Track steht in keiner Liste, keinem Profil und keiner Suche, und die Seite ist für Suchmaschinen gesperrt. Wem du den Link schickst, bestimmst du; weitergeben können ihn auch die Empfänger. Stellst du den Track auf „privat“, ist der Link sofort ungültig; teilst du danach erneut, entsteht ein neuer. Der Link steht in deinem Kontoexport und verschwindet mit dem Track.
Trackseite, Probleme und Statistik. Auf der Seite eines öffentlichen Tracks zeigen wir, wer ihn pflegt: bei Community-Tracks deinen Anzeigenamen nur dann, wenn deine Profilstufen dem Betrachter Steckbrief und Tracks zeigen – sonst „ein NavX4-Fahrer“. Jeder Aufruf der Seite durch jemand anderen als dich erhöht einen Zähler; gespeichert wird nur die Zahl, nicht wer. Das Land eines öffentlichen Tracks bestimmen wir aus seinem Startpunkt über die Umkehrsuche (Abschnitt 5, Photon); dabei geht nur diese Koordinate hinaus. Ein Problem an einem Track (Baum quer, Brücke weg, gesperrt) meldest du mit Konto: Wir speichern Art, Text und Zeitpunkt mit deiner Konto-Kennung und, wenn du es in der App so wählst, deine letzte Position (höchstens 500 m neben der Strecke). Alle sehen die Meldung am Track und den Punkt auf der Karte – ohne deinen Namen –, bis der Ersteller sie als erledigt markiert; der Ersteller wird benachrichtigt, erfährt aber nicht, wer gemeldet hat. Die Meldung bleibt, bis du dein Konto oder der Ersteller den Track löscht. Als Ersteller eines Tracks siehst du anonyme Nutzungsdaten: wie viele andere Konten ihn befahren oder angefahren haben, nach Jahreszeit und Monat, und den Verlauf der Bewertungen – ein Monatsmittel erst ab drei Stimmen, damit keine einzelne Bewertung ablesbar ist. An Kommentaren zeigen wir, ob der Ersteller schreibt und ob der Verfasser die Strecke gefahren ist – als Ja/Nein, ohne Namen. Rezensionen öffentlicher Orte (Sterne 1 bis 5 und ein Text, eine je Konto) und die Antwort des Ortsbesitzers darauf speichern wir mit der Konto-Kennung; öffentlich stehen sie ohne Namen, ein Mittel erst ab drei Rezensionen. Löschen kannst du deine jederzeit, sie gehen auch mit deinem Konto. Videos auf einer Trackseite sind Links des Erstellers zu YouTube oder Vimeo. Wir laden den Spieler des Anbieters erst, wenn du das Video ausdrücklich startest (YouTube in der Variante ohne Cookies, Vimeo mit „nicht verfolgen“); dann gehen deine IP-Adresse und Browserdaten an den Anbieter, und es gilt seine Datenschutzerklärung. In der App öffnet ein Video beim Anbieter. Rechtsgrundlage ist jeweils Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (die Funktion, die du nutzt) und für den Aufrufzähler lit. f (ein anonymer Zähler).
Löschen kannst du selbst, ohne uns zu fragen. Einzelne Inhalte – ein Foto, ein Kommentar, eine Straßenmeldung, eine gespeicherte Route, ein eigener Track, eine Fahrt samt Fahrtlinie (in der Fahrtenhistorie) – lassen sich direkt dort löschen, wo sie stehen. Alle Inhalte auf einmal (ohne dein Konto aufzugeben) oder dein ganzes NavX4-Konto löschst du unter navx4.app/konto/loeschen oder in der App unter Konto → „Daten oder Konto löschen“. Vorher siehst du mit echten Stückzahlen, was verschwindet und was bleibt; gelöscht wird erst, wenn du ein Bestätigungswort abtippst. Eine formlose E-Mail an info@iexlabs.com geht weiterhin auch.
Was eine Löschung nicht mitnimmt. Vorgänge der Moderation – eine Meldung über einen Inhalt und ihre Entscheidung – bleiben bestehen, solange sie zur Abwehr von Missbrauch erforderlich sind (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO). Die Antwort auf deine Löschanfrage benennt das ausdrücklich, statt es zu verschweigen. Beiträge anderer Menschen bleiben ebenfalls stehen; wo sie auf dich verwiesen, wird der Verweis entfernt und die betroffene Zählung neu gerechnet.
Öffentliche Bestandszähler. Unter navx4.app/api/v1/stats und auf der Startseite navx4.com nennen wir, wie viele öffentliche Community-Tracks und kuratierte Strecken es gibt – und, sobald wir sie freigeben, die Zahl der registrierten Konten. Das sind reine Anzahlen: kein Titel, kein Name, keine Kennung. Private und nur per Link geteilte Tracks zählen nicht mit. Die Abfrage braucht kein Konto und keine Cookies; wir speichern zu ihr nichts.
10. Speicherdauer
Server-Protokolle werden nur kurzfristig vorgehalten. Konto- und Community-Daten speichern wir, solange dein Konto besteht beziehungsweise die Inhalte veröffentlicht sind, und löschen sie auf deine Anfrage – siehe Abschnitt 9, du kannst das selbst auslösen.
Standortdaten im Einzelnen. Die Position einer Routenberechnung speichern wir nicht (Abschnitt 5). Eine Fahrt und ihre Fahrtlinie bleiben, bis du die Fahrt löschst, alles auf einmal löschst oder dein Konto (Abschnitt 8a) – eine eigene Frist hat die Linie nicht. Die letzte Position einer Standortfreigabe in einer Tour hält der Server höchstens zwölf Stunden; gelöscht ist sie spätestens gut eine Stunde danach, beim Beenden der Freigabe, beim Verlassen und am Tourende sofort (Abschnitt 8a).
Sicherungskopien. Damit Konten und Inhalte einen Serverausfall überstehen, sichern wir die Datenbank und die hochgeladenen Bilder (Fotos, Profilbilder) jede Nacht. Die Sicherungen liegen auf unserem Server und als Kopie auf einem Rechner von IEX Labs, beide nur für uns zugänglich. Auf dem Server werden sie nach 14 Tagen gelöscht, auf dem Rechner ebenfalls nach 14 Tagen, sobald der nächtliche Abgleich fehlerfrei durchläuft – schlägt er fehl, bleiben die Kopien dort, bis der Fehler behoben ist. Weil wir diesen Rechner selbst vollständig sichern, können die Kopien außerdem so lange in dessen Gesamtsicherung stehen, wie diese aufbewahrt wird. Was du löschst, verschwindet deshalb aus den Sicherungen nicht sofort, sondern erst, wenn die letzte Sicherung mit diesen Daten gelöscht ist. Wir geben die Sicherungen nicht weiter und spielen sie nur zurück, wenn Daten verloren gegangen sind.
NavX4 und die Anmeldung sind zwei Dinge. Löschst du dein NavX4-Konto, verschwinden alle Daten, die NavX4 zu dir speichert. Deine Anmeldung selbst – E-Mail, Passwort, Passkeys, ein verknüpftes Google-Konto, Zwei-Faktor-Einrichtung – liegt beim zentralen IEX-Labs-Auth-Hub und muss dort gelöscht werden; wir verlinken die Seite im Anschluss an die Löschung. Die Reihenfolge ist dir überlassen: Löschst du zuerst die Anmeldung, erfährt NavX4 das vom Auth-Hub – NavX4 fragt dort einmal pro Stunde nach, welche Konten gelöscht wurden, und löscht dann alle Daten zu deinem Konto im selben Umfang wie oben, spätestens nach gut einer Stunde. Eine Liste gelöschter Konten führen wir dabei nicht; gespeichert wird nur ein Merkpunkt, bis wohin die Meldungen abgearbeitet sind (er enthält die Kennung der zuletzt verarbeiteten Löschung und wird beim nächsten Abgleich überschrieben). Meldest du dich später erneut an, beginnst du in NavX4 mit einem leeren Konto – die alten Daten kommen nicht zurück.
11. Deine Rechte
Du hast nach der DSGVO das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21). Wende dich dafür an info@iexlabs.com. Außerdem hast du ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde, für uns zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Ansbach.
Für zwei dieser Rechte musst du niemanden anschreiben. Auskunft und Datenübertragbarkeit (Art. 15 und Art. 20) bedient der Kontoexport im Konto-Dialog und in der App: eine vollständige JSON-Datei mit allem, was der Server zu deinem Konto führt – einschließlich deiner Fotos –, dazu deine Routen und Tracks als GPX. Nicht enthalten sind Rohdaten der Moderation und Blockaden gegen dein Konto: Sie nennen die Person, die gemeldet hat, und den Moderator (Art. 15 Abs. 4 DSGVO). Die Exportdatei sagt das. Das Recht auf Löschung (Art. 17) bedienen die Wege aus Abschnitt 9.
12. Keine automatisierten Einzelentscheidungen
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt.